Start erst im November
Bonn: Verzögerter Umbau auf der Kennedybrücke:
Bonn. Die Umbauarbeiten auf der Kennedybrücke, die notwendig sind, um die Stadtbahn-Gleise für Linienbusse freizugeben, verzögern sich. Ursprünglich sollte der Startschuss am 20. September fallen, doch nun ist der Beginn der Arbeiten nicht vor dem Ende der Herbstferien zu erwarten. Diese Maßnahme gehört zu den städtischen Bemühungen, die Verkehrssituation nach der Sperrung der Nordbrücke zu verbessern. Ziel ist es, die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit des Linienbusverkehrs über den Rhein zu erhöhen, indem die Busse die Stadtbahntrasse auf der Kennedybrücke mitnutzen.
Nachdem die Technische Aufsichtsbehörde der Bezirksregierung Düsseldorf die grundsätzliche Genehmigung erteilt hatte, wurden die baulichen Anpassungen vorbereitet. Um den nötigen Raum auf der Gleistrasse zu schaffen, müssen unter anderem Bordanlagen umgebaut werden. Im Rahmen des Vergabeverfahrens wurden mehrere leistungsfähige Baufirmen zur Angebotsabgabe aufgefordert. Doch leider hat nur eine Firma ein Angebot eingereicht, das deutlich über den wirtschaftlich vertretbaren Kosten liegt. Aus diesem Grund hebt die Stadt das durchgeführte Vergabeverfahren auf und wird es erneut durchführen. Dies führt zu einer Verzögerung der Umsetzung der Maßnahme.
Der Umbau kann nur nachts stattfinden, um das hohe Verkehrsaufkommen nicht zu beeinträchtigen. Während dieser Zeit ersetzen Busse die Bahnen. Ein dafür notwendiger Schienenersatzverkehr kann jedoch erst nach den Herbstferien wieder sichergestellt werden. Bei einer erfolgreichen Vergabe der Bauarbeiten könnten diese frühestens Anfang November beginnen.
BA
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