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Großeinsatz sorgt für Behinderungen im Bahnverkehr

Brennender Güterzug im Bahnhof Unkel gelöscht

07.02.2019 - 16:25

Unkel. Der Brand an zwei Waggons eines Güterzuges am Bahnhof Unkel wurde im Laufe des Vormittags von der Feuerwehr Neuwied gelöscht. Die rund 60 evakuierten Anwohner der Siebengebirgsstraße konnten in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Güterzug eines privaten Eisenbahnunternehmens war am Mittwochabend, 6. Februar, gegen 23 Uhr auf der Fahrt Richtung Norden in Brand geraten und wurde nach einem Zeugenhinweis am Bahnhof Unkel angehalten. Die Brandbekämpfung gestaltete sich aufgrund der Ladung schwierig. In den Waggons befanden sich zum größten Teil Haarspraydosen, welche durch die Hitzeentwicklung explodierten. Der Brand beschädigte zudem die Oberleitung im Bereich des Bahnhofs Unkel. Nach Abschluss der Löscharbeiten durch die 160 Einsatzkräfte der Feuerwehr und THW ermittelt nun die Bundespolizeiinspektion Trier hinsichtlich der Brandursache. Nach jetzigem Ermittlungsstand ist von einem technischen Defekt auszugehen. Eine Freigabe der rechtsrheinischen Bahnstrecke ist vorerst nicht absehbar. Mit weiteren Beeinträchtigungen des Bahnverkehrs in der Region ist zu rechnen.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Trier


Bericht vom 07.02.2019 08:51


Aus bisher ungeklärter Ursache gerieten am Mittwochabend 6. Februar, 23 Uhr, zwei Waggons eines Güterzuges, Fahrtrichtung Bonn, in Brand. Im Bahnhof Unkel (Gleis 2) wurde der Zug gestoppt. Wie die Technische Einsatzleitung des Landkreises Neuwied mitteilte waren zur Brandbekämpfung rund 165 Kräfte der Feuerwehreinheiten der VG Unkel, VG Linz, VG Bad Hönningen, BF Bonn, THW, Stadt Bad Honnef, SEG SAN aus Linz, SEG Versorgung Rhein-Sieg-Kreis sowie weitere überörtliche Unterstützungseinheiten im Einsatz. Im Laufe der Nacht sind noch weitere Feuerwehrkräfte aus der VG Asbach, Stadt Neuwied, VG Selters mit einer Drohne zur Lageüberwachung aus der Luft sowie weitere Kräfte des THW sind hinzugekommen und haben andere Kräfte abgelöst. Gegen 8 Uhr konnte der dritte und letzte brennende Wagen mit Hilfe eines Baggers des THW geöffnet und die Glutnester bekämpft werden. Gegen 9:45 Uhr war der Brand gelöscht und die Einsatzkräfte konnten den Brandort verlassen. Nach Informationen der technischen Einsatzleitung des Landkreises Neuwied zufolge laufen derzeit die Aufräumarbeiten. Für Bahnreisende ist ein Schienenersatzverkehr eingerichtet worden.

Brennender Güterzug im Bahnhof Unkel gelöscht

Die Waggons hatten Hygieneartikel geladen. Foto: Bundespolizeiinspektion Trier


Bahnstrecke gesperrt


Die rechtsseitige Rheinstrecke ist seither beidseitig gesperrt. Beladen waren die Waggons mit Hygieneartikeln, u.a. auch mit Spraydosen. Das Feuer beschädigte auch die Oberleitung in größerem Ausmaß. Die Sperrung wird unter Umständen langfristig bestehen bleiben und so für erhebliche Beeinträchtigungen des Bahnverkehrs sorgen. So fallen auch auf der linksrheinischen Strecke einige Fernverkehrszüge aus. Zwischen Linz und Rhöndorf wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.


Anwohner zum Teil evakuiert


In der parallel verlaufenden Siebengebirgsstraße haben Beamte der Polizei Linz rund 60 Personen aus Sicherheitsgründen evakuiert. Ca. 25 davon wurden durch Hilfsorganisationen betreut. Erst am frühen Morgen konnten die Anwohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Lokführer hatte den Brand zunächst nicht bemerkt. Ein entgegenkommender Kollege eines anderen Zuges bemerkte den Brand und verständigte über die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn AG die Bundespolizei Trier und die Feuerwehr Neuwied. Die Bundespolizeiinspektion Trier hat die Ermittlungen aufgenommen und dauern an. -DOS-

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Kommentare
Gasuwe:
Wenn das ein deutscher Täter gewesenen wäre hätte man das als erstens erwähnt.

Ja zum Klimaschutz

Uwe Klasen:
Da nur die Hälfte des jährlich emittierten CO² in der Atmosphäre verbleibt, beträgt der gesamte deutsche Anteil 0,04 % an den globalen CO²-Emissionen. Im Übrigen ist 2018, nach 2017 und 2016, das dritte Jahr in Folge mit Abkühlung (!) (lt. NASA-Daten), trotz Weltweit steigenden CO²-Emissionen!
Uwe Klasen:
Die Steuerlast nimmt kontinuierlich zu, laut Daten der OECD nimmt Deutschland, zumindest, bei Steuern und Abgaben eine Spitzenposition ein. --- Dazu ein Satz aus dem politischen Testament von „Friedrich der Große“ (1712 – 1768): „Also ist es recht und billig, daß jeder Privatmann zu den Staatskosten beiträgt, aber er soll nicht sein halbes Einkommen mit dem Herrscher teilen.“
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