Politik | 07.09.2026, 15:28 Uhr

Moderne Bildung Neuwied

David-Roentgen-Schule Neuwied: Zukunftsorientierte Ausbildung und Industrie 4.0

Neben den beiden Schülerinnen v.l.n.r.: Thomas Hennig, zweiter stellvertretender Schulleiter, Jürgen Schmied MdL, Markus Wunsch, stellvertretender Schulleiter und Dirk Oswald, Schulleiter
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Neuwied. Ein informativer und wertschätzender Austausch stand im Mittelpunkt des Besuchs von Landtagsabgeordnetem Jürgen Schmied an der David-Roentgen-Schule (DRS) in Neuwied. Vor Ort machte sich der Abgeordnete ein umfassendes Bild von der Leistungsfähigkeit und der zukunftsorientierten Ausrichtung der Einrichtung, die aktuell von rund 2.500 Schülerinnen und Schülern besucht wird.

Als Berufsbildende Schule Gewerbe und Technik bietet die DRS ein breites und differenziertes Bildungsangebot: Das Spektrum reicht von der Berufsfachschule über die Berufsoberschule und die Fachschule für Technik bis hin zum Beruflichen Gymnasium mit der Fachrichtung Technik. Als starker dualer Partner bei der Ausbildung von gewerblich-technischen Berufen setzt die Schule zudem zukunftsweisende Ausbildungsschwerpunkte im Bereich der Industrie 4.0 und bereitet die Lernenden damit optimal auf die Anforderungen der modernen Arbeitswelt vor. Mit diesem Angebot leistet die David-Roentgen-Schule einen enorm wichtigen Beitrag zur Integration der jungen Menschen in Gesellschaft und Wirtschaft und trägt zur Sicherung des Fachkräftebedarfs bei.

Ein zentraler Erfolgsfaktor dieser Arbeit ist das außerordentliche Engagement des gesamten Kollegiums sowie der Schulleitung. Mit viel Herzblut, Fachkompetenz und Innovationsgeist setzt sich das Team täglich dafür ein, jeden Jugendlichen individuell zu fördern. Dieses Engagement zeigt sich konkret in der, häufig in Eigenregie durchgeführten, Modernisierung der Fachräume, im Aufbau zukunftsweisender Lernumgebungen für Digitalisierung und Industrie 4.0 sowie in der engen Vernetzung mit regionalen Ausbildungsbetrieben. Durch maßgeschneiderte Bildungsberatung begleitet das Kollegium die Schülerinnen und Schüler engmaschig von der Orientierung bis hin zur Weiterbildung an der Fachschule für Technik oder zum Studium.

Dass moderne Schule heute weit mehr ist als reine Wissensvermittlung, wurde im Gespräch über die Schulsozialarbeit deutlich. Diese entwickelt sich zu einem immer wichtigeren, unentbehrlichen Pfeiler im Schulalltag. Um Jugendliche in komplexen Lebenslagen aufzufangen und eine bestmögliche Lernatmosphäre zu schaffen, arbeiten Schulleitung und Lehrkräfte Hand in Hand mit den sozialpädagogischen Fachkräften zusammen.

Schulleiter Dirk Oswald betonte in diesem Zusammenhang die wertvolle Unterstützung des Schulträgers: Er sprach dem Landkreis Neuwied ausdrücklich seinen Dank für das stetige Engagement und die verlässliche Förderung der Schulsozialarbeit aus. Erst durch diese Rückdeckung sei es möglich, den steigenden gesellschaftlichen Anforderungen gerecht zu werden. Gleichzeit macht er deutlich, dass es auch zukünftig einen erheblichen Investitionsbedarf gibt, der zum einen aus dem alten Baubestand und zum anderen aus der technischen Ausrichtung

der DRS resultiert. „Unser Anspruch ist es unsere Lernenden in einer wertschätzenden Umgebung technisch up to date auf ihrem Weg zu begleiten. Neben Investitionen in Gebäude und Technik ist hierfür auch eine Aufstockung der Schulsozialarbeit erforderlich.“

Landtagsabgeordneter Jürgen Schmied lobte zum Abschluss den vorbildlichen Einsatz aller Beteiligten an der David-Roentgen-Schule, die eindrucksvoll zeigt, wie praxisnahe, zugewandte und zukunftsfähige Bildungsarbeit in der Region gelebt wird.

Neben den beiden Schülerinnen v.l.n.r.: Thomas Hennig, zweiter stellvertretender Schulleiter, Jürgen Schmied MdL, Markus Wunsch, stellvertretender Schulleiter und Dirk Oswald, Schulleiter Foto: Jürgen Schmied, MdL

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