Lokalsport | 20.11.2017

Fußball-Rheinlandpokal - Viertelfinale - Saison 2017/18

Die Eisbären dürfen weiter träumen

Jannik Ernet, Moritz Hannappel und Robin Noppen treffen beim 3:1 an der Mosel

Auf Augenhöhe bewegten sich lange Zeit Sirzenich und die Eisbären aus Nentershausen (dunkles Trikot).  TH

Nentershausen. Zwei Spiele, zwei Siege. Die beiden letzten Partien könnten sich zu den wichtigsten Partien in dieser Saison entwickeln. Beide Spiele konnten gewonnen werden und könnten in Nentershausen für eine Trendwende herhalten.

SV Sirzenich -

Sportfreunde Eisbachtal 1:3 (1:0)

Trierweiler. Zumindest mal kurz an der Sensation geschnuppert hat der SV Sirzenich im Rheinlandpokal-Viertelfinale gegen die Sportfreunde Eisbachtal. Am Ende aber siegte der zwei Ligen höher beheimatete Rheinlandligist mit 3:1 und empfängt nun im Halbfinale die Mannschaft von RW Koblenz. „Wir waren wieder nahe an einer weiteren Sensation“, war SVS-Trainer Helmut Gorholt beeindruckt von der Vorstellung seiner Mannschaft. „Und wir hatten bis zur Pause genug Möglichkeiten, den Vorsprung auszubauen und so auch eine Klasse-Mannschaft wie Eisbachtal aus dem Wettbewerb zu werfen.“ Dass dieses hätte geschehen können, war Marco Reifenscheidt nach Spielende durchaus bewusst. „Wir haben die erste Halbzeit ein wenig verschlafen und sind sehr unkonzentriert aufgetreten. Aber man muss auch sehen, dass wir heute wirklich mit dem letzten Aufgebot hier angereist sind und mit Robin Müller sogar einen A-Jugendlichen in der Startelf dabeihatten“. So sahen die gut 350 Zuschauer ein engagiertes Gastgeberteam, dem Mitte der ersten Hälfte sogar der Führungstreffer gelang. Joshua Bierbrauer (24.) nutzte eine dieser Unkonzentriertheiten und traf zum 1:0 für die Hausherren. Und wer weiß wie die Partie geendet hätte, wenn Tim Brandscheid eine Viertelstunde vor Spielende diese Führung ausbaut hätte. Doch hier rettete Johann Heinz glänzend. Nach der Pause präsentierten sich die Gäste endlich souveräner. Daran mag dann auch der frühe Ausgleichstreffer von Jannik Ernet (48.) ein Schäfchen zu beigetragen haben. Aber fortan wirkten die Eisbären selbstsicherer. Kurz nach dem Ausgleichstreffer hätte Ernet frühzeitig zum Held des Abends werden können. Aber er traf nach einem Eckball von Reitz nur den Pfosten. So dauerte es bis zwölf Minuten vor Spielende, bis dem Favoriten der zweite Treffer gelingen sollte: Per Foulelfmeter, den Manuel Haberzettl sicher verwandelte. Zuvor hatte Sirzenichs Keeper Markus Borne Moritz Hannappel zu Fall gebracht. Zwischendrin aber ließen die Hausherren ihre Gefährlichkeit aber immer wieder aufblitzen. Sowohl vor, als auch nach dem zweiten Treffer der Sportfreunde hatte auch der A-Ligist tolle Gelegenheiten, die aber nicht genutzt werden konnten. So traf, nur fünf Minuten nach dem zweiten Treffer, Robin Noppe mit einem Schuss aus rund elf Metern zum 3:1. Somit können die Eisbären weiterhin von ihrer siebten Endspielteilnahme träumen. Die letzte gab es übrigens vor rund zwanzig Jahren. Im Mai 1998 stand Eisbachtal in Polch letztmalig im Endspiel und siegte damals gegen den SV Prüm mit 2:0. Der letzte Schritt für die Endspielteilnahme wäre ein Heimsieg über das Oberligateam von RW Koblenz. Die Schängel siegten am Mittwochabend zeitgleich gegen den FSV Salmrohr mit 4:1 und schafften selbst erstmals den Sprung in das Halbfinale des Pokalwettbewerbs. Sportfreunde Eisbachtal: Heinz, Müller, Haberzettl, Schuth, Kleinmann, Ernet, Omotezako – Reitz (71. Lima), M. Hannappel, Noppe (87. Heibel), Stahlhofen (84. Martin).

TuS Oberwinter -

Sportfreunde Eisbachtal 0:3 (0:1)

Oberwinter. Die Sportfreunde Eisbachtal sind wieder zurück auf der Erfolgsspur. Beim TuS Oberwinter gab es einen 3:0-Erfolg, wodurch die Mannschaft von Marco Reifenscheidt Platz zwei in der Rheinlandliga halten konnte. Doch so ganz zufrieden war der Coach der Eisbären dann doch nicht. „Die erste Halbzeit hat mir gar nicht gefallen. Wir haben hier zu viele Fehler gemacht. Dies konnten wir erst nach der Pause abstellen“, so der Trainer der Westerwälder. Und dies spiegelte sich auch im Ergebnis wieder. Denn zur Pause führten die Gäste etwas glücklich mit 1:0. Der Treffer war erst sieben Minuten vor der Pause Moritz Hannappel gelungen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Oberwinter mehr vom Spiel und Pech, dass der Schuss von Paul Gemein nach zehn Minuten nur am Pfosten landete. Nur ganz langsam gelang es Eisbachtal, sich von diesem Druck zu befreien. Hier waren zwei Abschlüsse von Robin Noppe erste Warnschüsse. Aber richtig gefährlich waren diese Versuche dann doch nicht. Erst mit dem 1:0 wendete sich das Blatt. Und das erlebten die knapp 100 Zuschauer vor allem in Halbzeit zwei. Zwar hatte Mirco Knoll drei Minuten nach Wiederbeginn für Oberwinter nochmals den Pfosten getroffen, aber spätestens mit dem zweiten Treffer der Sportfreunde, Manuel Haberzettl verwandelte einen Foulelfmeter (64.), war die Partie entschieden. So war Tor Nummer drei sieben Minuten vor dem Schlusspfiff nur noch Formsache. Hannappel traf zum 3:0 und sorgte damit auch im Punktspielbetrieb bei den Eisbären für ein Durchatmen. Sportfreunde Eisbachtal: Erbse, Müller, Kleinmann, Schuth, Haberzettl, Omotezako, Reitz (66. Lima), Ernet, Noppe (84. Dietz), M. Hannappel, Stahlhofen (73. Heibel). TH

Auf Augenhöhe bewegten sich lange Zeit Sirzenich und die Eisbären aus Nentershausen (dunkles Trikot). Foto: TH

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