Große Anteilnahme für verletzte Polizisten aus der Bevölkerung

„Die Gewalttat vom Wochenende macht uns betroffen“

Ermittlungen laufen auf Hochtouren

„Die Gewalttat vom Wochenende macht uns betroffen“

Symbolbild.Quelle: Polizeipräsidium Koblenz

16.10.2020 - 14:46

Andernach/Koblenz. „Die Gewalttat vom Wochenende macht uns betroffen. Hier wurde ganz klar eine rote Linie überschritten. Taten wie diese dürfen sich nicht wiederholen.“ Der Koblenzer Polizeipräsident Karlheinz Maron wählt klare Worte bei seiner Beurteilung der Geschehnisse in der Nacht von Freitag auf Samstag in Andernach.

Dankbar ist der Polizeipräsident angesichts der großen Anteilnahme und des Zuspruchs aus der Bevölkerung. „In den letzten Tagen haben uns viele Beistandsbekundungen und Genesungswünsche erreicht. Es zeigt uns, welch hohen Stellenwert und positives Ansehen wir in der Bevölkerung genießen.“

Aber auch Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, allen voran Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Innenminister Roger Lewentz, der Andernacher Oberbürgermeister Achim Hütten und viele andere haben unmittelbar ihre Solidarität mit den Polizei- und Rettungskräften bekundet, die bei ständig zunehmender Tendenz Ziel von tätlichen Angriffen werden. Auch dem Oberbürgermeister von Koblenz David Langner und dem gesamten Stadtrat dankt Maron für die vorbehaltlose Unterstützung der Polizei.

Das Polizeipräsidium Koblenz hat zur Aufklärung der Geschehnisse eine Ermittlungsgruppe (EG) eingerichtet. Auf Grund der ersten Ermittlungsergebnisse sind wir zuversichtlich, so Karlheinz Maron weiter, dass die begangenen Straftaten aufgeklärt und die Straftäter alle identifiziert werden können. Dies schließt auch die in der Folge begangenen Beleidigungen in den sozialen Netzwerken mit ein. „Wir werden alle strafrechtlich relevanten Äußerungen ermitteln und zur Anzeige bringen.“

Der Polizeipräsident wird abschließend deutlich: „Respektlosigkeit gegenüber Einsatzkräften, Beleidigungen und offen zur Schau gestellte, grundlose Verbalaggression bei geringsten Anlässen: das ist der Nährboden für Gewalttaten gegen Polizei- und Rettungskräfte oder unbeteiligte Menschen. Wir werden hier mit Augenmaß, aber auch konsequent und entschlossen einschreiten. Gewalttaten wie in Andernach werden wir nicht tolerieren. Das wird nicht zuletzt auch an einer verstärkten Präsenz für die Allgemeinheit deutlich werden.“

Pressemitteilung Polizeipräsidium Koblenz

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Kommentare
Patrick Baum:
@Antje Schulz, es ist völlig richtig, daß in der AfD Rheinland-Pfalz das Chaos herrscht. Nicht ohne Grund liegt die AfD in Rheinland-Pfalz in den aktuellen Umfragen zur Landtagswahl zum Glück deutlich unter ihrem Wahlergebnis von 2016. Der Grund dafür liegt in der katastrophalen Arbeit des AfD-Landesvorstands um die Führungspersonen Michael Frisch und Jan Bollinger. Inhaltlich hat die AfD Rheinland-Pfalz außer abstrusen Forderungen nichts zu bieten. Zum Leserkommentar von Natalie Bleck ist zu schreiben, daß diese auch eine AfD-Funktionärin ist. Sie ist auch die Ehefrau des AfD-Abgeordneten Andreas Bleck, der fast 20 Semester Semester erfolglos auf Lehramt studiert hat und jetzt ohne jeglichen Berufs- oder Studienabschluß im Bundestag sitzt.
Natalie Bleck:
Es nicht richtig, dass Herr Frisch die Maskenpflicht in Schulen befürwortet hat. Er sprach sich Ende April - als es noch deutlich weniger Daten zu Covid-19 gab - für eine Maskenpflicht im ÖPNV und beim Einkaufen aus. Und er hat kritisiert, dass die Landesregierung es versäumt hat, flächendeckend professionelle Schutzmasken für die Bevölkerung zu beschaffen. Und damit hat er Recht! Denn diese sind nun mal besser als selbstgenähte Baumwollmasken, wie erste Studien zeigen. Im Übrigen hatte die Regierung in den letzten Monaten ausreichend Zeit, Masken zu beschaffen und hat es wieder einmal versäumt.
Michael Friscg:
@Antje Schulz: Die Forderung nach einer Maskenpflicht stammt von Anfang März. Zu diesem Zeitpunkt war sie durchaus berechtigt. Und vor allem war sie auf professionelle Masken bezogen. Das, was die meisten Leute jetzt benutzen, wird auch von Experten als wenig bis gar nicht hilfreich bezeichnet. Heute sogar vom Präsidenten der Bundesärztekammer:https://www.welt.de/vermischtes/article218369132/Corona-Aerztepraesident-zweifelt-an-Alltagsmasken-Kritik-von-Lauterbach. (Link von der Redaktion entfernt) Hinzu kommt, dass das Tragen im Unterricht noch einmal eine ganz andere Frage ist. Denn es ist eine enorme Belastung für unsere Kinder, stundenlang mit einer Maske in der Schule sitzen zu müssen, obwohl nachgewiesen ist, dass die Schulen keine Infektionstreiber sind. Das grenzt an Körperverletzung! Den Widerspruch, den Sie zu konstruieren versuchen, gibt es jedenfalls definitiv nicht!
Gabriele Friedrich:
In Deutschland gibt es zumindest derzeit keinen Grund zum feiern. Es ist mir unbegreiflich, das die Leute nicht die Zeit nutzen um zu Hause mal was zu machen. Es gibt so viel zu tun ...packt es an und bleibt daheim. Egoismus schlägt irgendwann zurück, wenn die Feiernasen selber dran kommen und krank werden.

Kleiderhaus schließt

Gabriele Friedrich:
Das ist ja klar, die Leute bekommen nun die finanzielle Unterstützung im ALGII und können prima damit zu KiK und Co. Ich würde weiter sammeln für Obdachlose, der Winter kommt !!! Kindersachen kann man ja ebenso in Flüchtlingsunterkünften abgeben oder einschweißen und aufheben- das geht ja weiter und hört nicht "heute" auf.
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