Aus dem Polizeibericht
Drogenfahrten und Unfälle
Hillscheid. Am Dienstag, den 2. Januar 2024, um 14:55 Uhr, fuhr eine 63-jährige Frau aus der Verbandsgemeinde Wirges mit ihrem Pkw auf der Gartenstraße in Hillscheid. Sie war unterwegs zu einem Bekannten, für den sie Einkäufe erledigte. In der Gartenstraße setzte sie ihren Pkw zurück und kollidierte dabei mit einem anderen Pkw, der vor einem Friseurgeschäft geparkt war. An beiden Fahrzeugen entstand leichter Sachschaden.
Während der Unfallaufnahme zeigte die Fahrerin Anzeichen von Alkoholeinfluss, weshalb ihr von den Polizeibeamten der Polizeiwache Höhr-Grenzhausen ein Atemalkoholtest angeboten wurde. Dieser ergab einen Wert von 1,52 Promille. Folglich wurde ihr Führerschein sichergestellt, eine Blutentnahme im Krankenhaus durchgeführt und ein Strafverfahren eingeleitet.
Autofahrerin unter Drogeneinfluss
Höhr-Grenzhausen. Am 2. Januar 2024 um 02:40 Uhr wurde auf der L 307 in Höhr-Grenzhausen eine 47-jährige Autofahrerin einer Verkehrskontrolle unterzogen. Während dieser Kontrolle stellte die Polizei fest, dass die Frau unter dem Einfluss von Drogen stand. Ein Drogentest bestätigte den Konsum verschiedener verbotener Substanzen. Bei einer Durchsuchung des Fahrzeugs wurden zudem Reste chemischer Drogen gefunden und sichergestellt.
Die Fahrerin wurde daran gehindert, ihre Fahrt fortzusetzen, und es wurde ihr eine Blutprobe entnommen. Sie wird nun in einem Ermittlungsverfahren zur Verantwortung gezogen und muss mit möglichen Konsequenzen im Zusammenhang mit ihrem Führerschein rechnen.
Pkw stand in Flammen
Montabaur. Gegen 16:00 Uhr wurde der Polizeiautobahnstation Montabaur ein Vollbrand eines PKW kurz vor der Anschlussstelle Montabaur in Richtung Frankfurt/Main auf dem Verzögerungsstreifen gemeldet. Bei der Ankunft der ersten Polizeieinheit bestätigte sich die Meldung. Ein Renault Espace stand in Vollbrand. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte jedoch ein vollständiges Übergreifen der Flammen auf das auf dem PKW-Anhänger mitgeführte Fahrzeug verhindert werden. Beide Fahrzeuge, der PKW und der Anhänger, wurden dennoch erheblich beschädigt.
Während des ersten Löschangriffs der Feuerwehr musste die Richtungsfahrbahn Köln für etwa 15 Minuten vollständig gesperrt werden, aufgrund der Rauchentwicklung. In beiden Fahrtrichtungen bildete sich ein erheblicher Rückstau. Gegen 16:30 Uhr konnten dann zwei Fahrstreifen der Richtungsfahrbahn Frankfurt/Main wieder freigegeben werden, während der Rückstau bis zur Anschlussstelle Ransbach-Baumbach bis dahin nur langsam abbaute.
Die Feuerwehren aus Montabaur und Dernbach, die Autobahnmeisterei Heiligenroth, ein Streifenwagen der Polizeiinspektion Montabaur sowie drei Besatzungen der Autobahnpolizei Montabaur waren im Einsatz. Der Sachschaden an den Fahrzeugen wird auf einen fünfstelligen Betrag geschätzt.
ROB
