Blaulicht | 26.05.2026, 09:13 Uhr

Nach der Tat soll er in den Irak geflüchtet sein

Fahndung: 54-Jähriger soll seine schwangere Tochter ermordet haben

Hassan Fayas Gyndy.

Köln. Im Zusammenhang mit dem Mord an einer 19-jährigen Frau im Jahr 2017 verstärkt die Kölner Polizei ihre Suche nach dem tatverdächtigen Vater durch neue Fahndungsplakate. Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei intensivieren ihre Bemühungen, den inzwischen 54-jährigen Hassan Fayas Gyndy zu finden, und bitten die Bevölkerung um Mithilfe.

Für Hinweise, die zur Festnahme des Verdächtigen führen, hat die Staatsanwaltschaft eine Belohnung von 5000 Euro ausgesetzt.

Hassan Fayas Gyndy steht im Verdacht, am 4. Januar 2017 seine damals schwangere 19-jährige Tochter Zare Gyndy in Köln ermordet zu haben. Nach der Tat flüchtete er in den Irak und informierte von dort die Polizei über den Fundort der Leiche seiner Tochter. Seitdem ist sein Aufenthaltsort unbekannt. Gyndy gehört dem yezidischen Glauben an und soll mit der Lebensweise seiner Tochter unzufrieden gewesen sein, was als mögliches Motiv für die Tat angesehen wird.

Das Fahndungsplakat, das auf Deutsch und Kurdisch verfasst ist, sowie Fotos des Verdächtigen sind unter folgendem Link verfügbar: https://polizei.nrw/fahndung/204584

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 44 unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an mkzafira.koeln@polizei.nrw.de entgegen.

Für Informationen zum Verfahren ist ausschließlich die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Köln zuständig.

BA

Hassan Fayas Gyndy.

Hassan Fayas Gyndy. Foto: Polizei

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