Blaulicht | 21.03.2022

Im Netz macht ein Video die Runde in dem eine Gruppe Ukrainer einen 16-Jährigen zu Tode prügeln. Nun ermittelt der Staatsschutz.

Fake-Gewaltvideo sollte gezielt Hass schüren

Symbolbild. Foto: Pixabay.com

Bonn/Euskirchen. Über das Internet wird derzeit ein Video verbreitet, in dem von einem Überfall auf einen 16-jährigen Jugendlichen im Bereich Euskirchen berichtet wird. Angeblich sei dieser von einer Gruppe Ukrainer zu Tode geprügelt worden. Die Sprache des Videos ist russisch. Der für Kapitalverbrechen im Bereich Euskirchen zuständigen Polizei Bonn liegen keinerlei Informationen über einen solchen gewalttätigen Übergriff oder gar über einen Todesfall vor. Der Staatsschutz der Polizei Bonn hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Experten gehen derzeit davon aus, dass es sich um ein absichtliches „Fake-Video“ handelt, das Hass schüren soll. Es wird gebeten, dieses Video nicht weiter zu verbreiten und sämtliche Informationen, vor allem aus den sozialen Medien, besonders sorgsam auf Echtheit der gemeldeten Fakten zu prüfen.

Symbolbild. Foto: Pixabay.com

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