Blaulicht | 16.08.2026

Waldbrandgefahr in der Region: Feuerwehren im Dauereinsatz

Feueralarm in Asbach: Trockenheit sorgt für Einsatzmarathon

Der Waldbrandzug unterstützte in der Vordereifel.

Asbach. In der Verbandsgemeinde Asbach kam es am Wochenende zu mehreren Einsätzen der Feuerwehr aufgrund der anhaltenden Trockenheit und hohen Temperaturen, die die Wald- und Vegetationsbrandgefahr erhöhten.

Am Freitagmittag wurde im Bereich Neschen eine unklare Rauchentwicklung gemeldet, bei der die alarmierten Einsatzkräfte jedoch keine Feststellung machen konnten.

Später, gegen 18 Uhr, wurde der Waldbrandzug des Kreises Neuwied, zu dem auch zwei Fahrzeuge der örtlichen Feuerwehr gehören, in die Verbandsgemeinde Vordereifel entsandt, um dort bei einem größeren Waldbrand überörtlich zu unterstützen.

Die Einsatzkräfte halfen den örtlichen Feuerwehren während der Nacht bei der Brandbekämpfung, bis der Einsatz am Samstagmorgen beendet werden konnte und die Kräfte zu ihren Standorten zurückkehrten.

Ein weiterer Einsatz fand am Freitagabend gegen 22:30 Uhr in Windhagen, Bereich Frohnen, statt, wo ein Vegetationsbrand gemeldet wurde. Dank des schnellen Auffindens der Brandstelle und zügiger Löscharbeiten konnte eine Ausbreitung verhindert werden. Am Samstagabend gegen 23:30 Uhr gab es erneut einen Alarm wegen eines Böschungsbrandes im Bereich Schöneberg bei Asbach. Die Einheiten aus Altenhofen und Asbach rückten aus und konnten durch ihr schnelles Eingreifen das Feuer in kurzer Zeit löschen und eine Ausbreitung verhindern.

Angesichts der derzeitigen Wetterlage haben sich die Feuerwehren auf mögliche Brände vorbereitet, indem sie zusätzliche Waldbrandgerätschaften auf ihren Einsatzfahrzeugen verstauten, um im Ernstfall schnell und effektiv handeln zu können. Besonders bei Wald- und Vegetationsbränden spielt die Zeit eine entscheidende Rolle, da trockene Böden und Vegetation Entstehungsbrände schnell ausbreiten lassen. Wind kann die Ausbreitung weiter beschleunigen und Feuer auf neue Flächen tragen.

Die Bevölkerung wird zur Vorsicht aufgerufen, insbesondere in Wald- und Vegetationsbereichen. Offenes Feuer sollte vermieden werden, und auch Zigarettenstummel oder andere potenzielle Zündquellen dürfen nicht achtlos weggeworfen werden. Zufahrtswege zu Wald- und Feldflächen müssen für Einsatzfahrzeuge stets frei bleiben.

Bei Beobachtung von Rauchentwicklung oder Feuer wird gebeten, umgehend den Notruf 112 zu wählen. Eine frühzeitige Meldung ermöglicht schnelles Eingreifen der Einsatzkräfte und kann eine Ausbreitung verhindern. Wichtig ist dabei eine möglichst genaue Beschreibung des Brandortes, etwa durch Straßen- oder Ortsnamen, markante Punkte oder andere Orientierungsmöglichkeiten, um den betroffenen Bereich schnell zu erreichen. BA

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Der Waldbrandzug unterstützte in der Vordereifel. Foto: Foto: Feuerwehr VG Asbach

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