Aus dem Polizeibericht
Goldbarren für falsche Polizisten
Neuwied. Am Dienstag erhielt gegen 14 Uhr eine 84-Jährige aus Neuwied einen Anruf ihrer angeblichen Tochter. Diese schilderte mit schluchzender Stimme, dass sie einen Unfall gehabt habe. Darauf übernahm eine angebliche Polizeibeamtin aus Hamburg das Telefonat und erklärte, dass bei dem Unfall jemand zu Tode gekommen sei, ihre Tochter nun im Gewahrsam säße und gegen eine Zahlung von 46.000 Euro frei käme. Die Seniorin übergab daraufhin einen Goldbarren an einen Mann in der Nähe ihrer Wohnanschrift. Der Frau wurde aufgetragen, wieder nach Hause zu gehen und die Telefonleitung freizuhalten und auf einen weiteren Anruf zu warten. Ein weiterer Anruf kam aber nicht. Als sie stutzig wurde, nahm sie Kontakt mit ihrer Tochter auf, sodass der Betrug bekannt wurde.
Porsche stand in Flammen
Neuwied. Am Montag, 9. August gegen 20.30 Uhr erhielt die Neuwieder Polizei Kenntnis über ein brennendes Auto auf dem Golfplatz in Heimbach Weis. Bei Eintreffen der Beamten stand der 912 Porsche in Vollbrand. Der Sachschaden wird auf etwa 150.000 Euro geschätzt. Nach derzeitigen Ermittlungsstand dürfte die Brandursache ein technischer Defekt sein.
Zu laut: Polizei zieht aufgemotztes Auto aus dem Verkehr
Am 08. August gegen 17:16 Uhr fiel im Rahmen der Streife im Wallwiesenweg ein Auto auf, welcher offensichtlich getuned wurde. Im Rahmen der Kontrolle konnten Mängel an der Abgasanlage, den Rädern und am Heckspoiler festgestellt werden, zudem war das Fahrzeug zu laut. Das Fahrzeug wurde vor Ort stillgelegt und der Fahrzeugschein wurde sichergestellt, da die Betriebserlaubnis erloschen war.
ROB
