Transport & Logistik stärken
Harald Orthey MdB diskutiert Herausforderungen des Verkehrsgewerbes im Wahlkreis Montabaur
aus Hachenburg
Montabaur. In einem ausführlichen Gespräch hat sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Harald Orthey mit dem Verband des Verkehrsgewerbes Rheinland e.V. (VDV Rheinland) über aktuelle Herausforderungen und politische Rahmenbedingungen des mittelständischen Transport- und Logistiksektors ausgetauscht. Der Verband vertritt zahlreiche mittelständische Unternehmen aus Transport, Logistik und Verkehr – eine Branche, die auch in Ortheys Wahlkreis Montabaur stark verankert ist.
Zu Beginn betonte Orthey die Rolle des von ihm initiierten „Parlamentskreis Straße“
In einem ausführlichen Gespräch hat sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Harald Orthey mit dem Verband des Verkehrsgewerbes Rheinland e.V. (VDV Rheinland) über aktuelle Herausforderungen und politische Rahmenbedingungen des mittelständischen Transport- und Logistiksektors ausgetauscht. Der Verband vertritt zahlreiche mittelständische Unternehmen aus Transport, Logistik und Verkehr – eine Branche, die auch in Ortheys Wahlkreis Montabaur stark verankert ist.
MdB Orthey erläuterte die Rolle des von ihm initiierten „Parlamentskreis Straße“, einer parteiübergreifenden Plattform im Deutschen Bundestag. Ziel sei es, die Bedeutung der Straßeninfrastruktur stärker in den politischen Fokus zu rücken und die Anliegen des mittelständischen Straßenverkehrsgewerbes in Entscheidungsprozesse einzubringen. Der Abgeordnete hob hervor, dass der Finanzierungskreislauf Straße im Koalitionsvertrag ausdrücklich verankert sei. Er werde sich dafür einsetzen, dass Lkw-Mauteinnahmen zweckgebunden in Erhalt und Ausbau der Straßeninfrastruktur zurückfließen.
Ein zentrales Thema des Austauschs war die wirtschaftliche Lage der Unternehmen
Die Vertreter des VDV Rheinland schilderten die Belastungen durch hohe Energie- und Kraftstoffpreise, zunehmende Bürokratie und steigende betriebliche Kosten. Gerade mittelständische Betriebe stünden dadurch vor erheblichen Herausforderungen.
Breiten Raum nahm der Fahrermangel ein, der die Branche seit Jahren belastet. Ein „Königsweg“ sei nicht in Sicht, so der Tenor – vielmehr brauche es ein Bündel an Maßnahmen. Diskutiert wurden unter anderem verbesserte Arbeitsbedingungen, Bürokratieabbau, Reformen im Fahrerlaubnisrecht sowie die Digitalisierung im Transportwesen. Positiv bewertet wird das „2-in-1-Modell“, das Führerscheinausbildung und Berufskraftfahrerqualifikation enger verzahnt.
Ein Diskussionspunkt waren die hohen Kosten für den Erwerb von Lkw- und Busführerscheinen. Während in Deutschland häufig 10.000 bis 12.000 Euro fällig werden, liegen die Kosten in Österreich bei 3.000 bis 4.000 Euro – ein Unterschied, der nach Ansicht der Gesprächsteilnehmer dringend politische Aufmerksamkeit erfordert. MdB Harald Orthey (CDU) betonte, dass er dieses Thema „ausdrücklich im Fokus“ habe und sich für eine zügige Weiterentwicklung einsetzen werde.
Guido Borning, Geschäftsführer des VDV Rheinland, würdigte Ortheys Engagement ausdrücklich. Die rheinland-pfälzische Branche schätze seine klare verkehrspolitische Positionierung und seinen Einsatz für mittelständische Transport- und Logistikunternehmen sehr.
