Zukunftsspaziergang Höhn
Heinrich Haus wichtige soziale Einrichtung mit Neubauplänen
aus Hachenburg
Der Zukunftsspaziergang durch die Ortsgemeinde Höhn führte Wahlkreisabgeordneten Harald Orthey auf Einladung von Ortsbürgermeisterin Karin Mohr auch zum Heinrich Haus – einer Einrichtung, die das soziale Gefüge der Gemeinde seit Jahren maßgeblich prägt. Gleich zu Beginn unterstrich Orthey die Bedeutung der Vor Ort Termine: Sie seien unverzichtbar, um im direkten Austausch zu bleiben und politische Entscheidungen an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen auszurichten.
Verzahnte Angebote für Menschen mit Unterstützungsbedarf
Das Heinrich Haus der Josefsgesellschaft bildet mit seinen vielfältigen Angeboten ein enges Netzwerk innerhalb der Gemeinde. Förderschule G, Tagesförderstätte, Pflegeschule, Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) sowie die Kooperation mit der Grundschule St. Barbara greifen ineinander und ermöglichen individuelle Förderung und Unterstützung.
Vertreterinnen und Vertreter der Einrichtungen – darunter Geschäftsführer Frank Zenzen, Förderschulrektorin Kathrin Stahl, Grundschulrektorin Monika Wagner, Pflegeschulleiterin Anke Hahn und MVZ Vertreter Torsten Reichmann – gaben einen umfassenden Einblick in ihre Arbeit. Ein Schwerpunkt lag auf dem geplanten An und Neubau der Wilhelm Albrecht Schule, einer staatlich anerkannten Förderschule mit Fokus auf ganzheitliche und motorische Entwicklung.
Nach Jahren intensiver Planung und Abstimmung mit verschiedenen Behörden rückt der Bau neuer Räumlichkeiten auf dem alten Sportplatz nun in greifbare Nähe. Geschäftsführer Zenzen und Förderschulrektorin Stahl zeigten sich optimistisch, dass die dringend benötigte Entlastung bald Realität wird. Bis dahin hilft die enge Zusammenarbeit mit der benachbarten Grundschule St. Barbara, die räumlichen Herausforderungen zu überbrücken.
Moderne Dienstleistungen für Menschen mit Behinderung und Senioren
Die Heinrich Haus gGmbH versteht sich als modernes Dienstleistungsunternehmen für Menschen mit Körper , Lern und Sinnesbehinderungen sowie für Senioren. Geschäftsführer Zenzen betonte: „Wir engagieren uns für die nachhaltige gesellschaftliche Integration unserer Klienten durch zielgerichtete Maßnahmen der ganzheitlichen Rehabilitation.“
Pflegeschulleiterin Hahn und MVZ Vertreter Reichmann hoben hervor, wie sehr sich das Zusammenspiel der verschiedenen Einrichtungen im Alltag bewährt. In Förderschule, Tagesförderstätte und MVZ könne jeweils gezielt Unterstützung angeboten werden. Die Pflegeschule mit über 60 Auszubildenden verfüge zudem über ein breites Ausbildungsspektrum.
Zum Abschluss des Besuchs betonte Ortsbürgermeisterin Karin Mohr die gute Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Heinrich Haus. Gemeinsam arbeite man daran, auch künftig Entwicklungsmöglichkeiten zu eröffnen. Die Ortsgemeinde freue sich besonders auf den baldigen Beginn der Bauarbeiten für die neuen Räumlichkeiten der Wilhelm Albrecht Schule.
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Besuch und Gespräch beim Heinrich Haus Foto: Katharina Leukel