Blaulicht | 26.10.2018

Polizei geht gegen verbotene Drift-Treffen rund um den Nürburgring vor

Hobby-„Driftern“ gehts an den Kragen

Hobby-„Driftern“ gehts an den Kragen

Adenau. Die Polizei Adenau wird auch in diesem Jahr gegen „Drifter“ vorgehen. Aus der Erfahrung der vergangenen Jahre und insbesondere dem vergangen Winter wird die Polizei Adenau verstärkt Kontrollen durchführen. „Wir gehen davon aus, dass sich insbesondere bei einsetzenden Schneefällen junge Fahrer wieder zum Driften rund um den Nürburgring verabreden.“ Bei Drift-Übungen handelt es sich keineswegs um Kavaliersdelikte mit Spaßfaktor. Meistens werden mehrere Runden in Verkehrskreiseln gedreht und oft kommt es leider hier auch zu Verkehrsunfällen mit Seitenaufprall. Nur durch Zufall wurden im vergangenen Jahr keine Personen verletzt, jedoch gerade der gefährliche Seitenaufprall beim Driften, insbesondere auch der Aufprall auf Laternen oder Begrenzungen, können lebensgefährliche Verletzungen hervorrufen. Selbst ohne Eintritt eines Schadens stehen Geldbußen ab 100 Euro, Einträge von Punkten ins Verkehrszentralregister und Nachschulungen bei Fahranfängern im Raum. Gleichzeitig wird auch die Fahrerlaubnisbehörde über den Verstoß informiert, welche auch eigenständig die Eignung der Teilnahme am Straßenverkehr der jungen Fahrer prüft. Je nach Gesamtsachverhalt kann es hier durchaus zur kostenpflichtigen Anordnung einer verkehrspsychologischen Beratung oder einer medizinisch-psychologischen Untersuchung kommen und schlimmstenfalls zum Entzug der Fahrerlaubnis. Bei Gefährdungen anderer Verkehrsteilnehmer oder Sachen von bedeutendem Wert kommen Verkehrsstraftaten in Betracht, welche zur gerichtlichen Entziehung der Fahrerlaubnis führen können. Leider sind auch größere Park- und Wiesenflächen beliebt bei den Driftern, wobei hier nicht unbeträchtliche Flurschäden entstehen können. Die Polizei Adenau wird sich hierauf einstellen und nicht nur mit Streifenwagen, sondern auch mit dem Einsatz von Zivilstreifen gegen dieses Phänomen vorgehen. „Wir appellieren jedoch an die Vernunft der jungen Fahrer, dass sie ihre Fahrzeuge als Fortbewegungsmittel nutzen. Gerade im ländlichen Raum ist jeder auf seinen Führerschein angewiesen.“

Pressemitteilung Polizeiinspektion Adenau

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Kommentare
30.10.201821:25 Uhr
Olli

Warum Nachschulungen wenn die Autos so gut beherrscht sind?

30.10.201813:42 Uhr
Prof. Dr. Drift

Da in dem Beitrag ja nur von jungen Fahrern gesprochen wird kann der Rest ja in Ruhe driften gehen. Finde ich OK die Leute unter 25 sollen erstmal ihr Auto kennenlernen. An alle die über 28 sind, viel Spaß beim driften. Fährste quer siehste mehr.

30.10.201812:49 Uhr
Dave

Heult leise! Ihr ward bestimmt alle ganz ganz artig und habt nie irgendwas verbotenes mit eurem Auto gemacht als ihr 18 ward... Immer erst an die eigene Nase packen!

30.10.201810:40 Uhr
M.e

Heult doch bitte leider.
Danke!

28.10.201801:46 Uhr
Driftking

Dafür muss man erstmal nachweisen das es sich tatsächlich um einen drift handelt...
wenn das Fahrzeug aufgrund von Glätte ausbricht muss man halt agieren!

27.10.201809:30 Uhr
Thorsten Franz

‚Wir sind ein Stück Nürburgring‘ - wer wie die VG Adenau mit einem solchen Slogan wirbt - muss sich nicht wundern das Rennfreaks aus ganz Europa dies auch für die Straßen um den Ring annehmen. Und seien wir ehrlich- kontrolliert wird so gut wie nicht !

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