Blaulicht | 19.10.2022

Ein 61-jähriger Lahnsteiner fiel auf einen falschen Bankmitarbeiter herein

Hoher Schaden bei Betrug im Onlinebanking

Symbolbild. Foto: pixabay.com

Lahnstein. Ein hoher Schaden im fünfstelligen Bereich entstand einem 61-jährigen Mann, welcher am 11.10.2022 Opfer eines Betrugs wurde. Der Geschädigte erhielt einen Anruf einer männlichen Person, die sich als Service-Mitarbeiter seiner Hausbank ausgab. Auf dem Display zeigte es die Telefonnummer der Bank an.

Der Betrüger gab an, dass es auf seinem Konto Unregelmäßigkeiten gegeben habe. Durch eine geschickte Gesprächsführung an zwei aufeinanderfolgenden Tagen gelang es dem Täter, dass der Geschädigte u.a. Überweisungen freigab, welche der Täter über das Online-Banking-Konto des Opfers ausführte. Das Geld wurde über ein Zwischenkonto auf verschiedene Kryptowährungsbörsen im Ausland transferiert. Die Anzeige der Telefonnummer im Display ist mittlerweile keine Garantie mehr, dass der Anruf auch tatsächlich von der Bank oder einer Behörde stammt. Das Phänomen, unter einer anderen Identität, bzw. Telefonnummer jemanden anzurufen, nennt sich Call-ID-Spoofing. Die Internet-Telefonie macht diese Masche möglich.

Betrüger missbrauchen dies, indem sie die Nummer einer Bank oder Behörde anzeigen lassen, um sich vertrauliche Informationen zu beschaffen.

Die Polizei empfiehlt daher :

- Geben Sie am Telefon niemals sensible oder persönliche Daten

preis.

- Tätigen Sie niemals telefonisch Überweisungen.

- Im Zweifelsfall: Beenden Sie das Gespräch und rufen Sie selbst

bei der entsprechenden Bank oder Behörde zurück, um sich zu

erkundigen.

Pressemitteilung des Polizeipräsidium Koblenz

Symbolbild. Foto: pixabay.com

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