Blaulicht | 04.12.2018

Razzien bei mutmaßlichen Drogenhändlern in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz

Junge Männer sollen mit Marihuana und Haschisch gedealt haben

Junge Männer sollen mit Marihuana und Haschisch gedealt haben

Bonn. Umfangreiche Ermittlungen der Bonner Staatsanwaltschaft und der Ermittlungsgruppe Tannenbusch wegen des Verdachts des Drogenhandels führten in den frühen Morgenstunden, 4. Dezem ber, erneut zu einem größeren Durchsuchungs- und Festnahmeeinsatz in Bonn-Tannenbusch. Durch Hinweise von Bürgern und Kontrollen von zivilen Polizeikräften ergab sich der Verdacht, dass eine Gruppe überwiegend türkischstämmiger junger Männer im Alter von 15 bis 24 Jahren einen schwunghaften Handel mit Marihuana betrieben haben soll. Die Verdächtigen sollen dabei insbesondere in den frühen Abendstunden im Umfeld der Berthold-Brecht-Gesamtschule, im Nahbereich des Erholungsgebiets an der Düne, auf angrenzenden Spielplätzen und in Bonn-Dransdorf tätig gewesen sein. Die Ermittlungsgruppe Tannenbusch konnte durch verdeckte Ermittlungen sechs Tatverdächtige dieser Gruppe von mutmaßlichen Dealern identifizieren. Diese sollen täglich zwischen 40 und 80 „Kunden“, aber auch Dealer mit Marihuana und Haschisch versorgt haben. Nachdem konkrete Tatbeteiligungen beweiskräftig belegt wurden, erwirkte die Bonner Staatsanwaltschaft beim zuständigen Amtsgericht Durchsuchungsbeschlüsse für sechs Wohnobjekte in Tannenbusch sowie je eine Wohnung in Dransdorf und Andernach (Rheinland-Pfalz). Am frühen Dienstagmorgen, 4. Dezember, wurden diese Objekte durch Kräfte der Kriminalpolizei, der Bereitschaftspolizei sowie der Diensthundestaffel des Polizeipräsidiums Bonn durchsucht. Dabei wurden sieben Männer vorläufig festgenommen und ins Polizeipräsidium gebracht. Die Ermittlungen gegen sie dauern derzeit noch an. Bei den Durchsuchungen stellten die Beamten rund 29.000 Euro mutmaßliches Dealgeld, etwa 160 Gramm Marihuana sowie mehrere Mobiltelefone und Tablets sicher. Unabhängig von den Ergebnissen dieser Durchsuchungen werden die Ermittlungen in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft auch gegen weitere Tatbeteiligte und identifizierte Abnehmer fortgeführt.

Pressemitteilung Polizei Bonn

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Kreishandwerkerschaft
Imageanzeige
Dauerauftrag 2025
Anzeige "Rund ums Haus"
Heimat aktiv erleben
Heimat aktiv AW
Heimat aktiv erleben - Anzeige Biergarten
Tag der Architektur im Steigenberger Hotel Bad Neuenahr
Empfohlene Artikel
Symbolbild.
99

Lohmar. Am Montagnachmittag, dem 22. Juni, ereignete sich im Kreuzungsbereich Derenbachweg/Kapellenstraße in Lohmar-Heide ein Verkehrsunfall, bei dem ein sechsjähriges Kind leichte Verletzungen davontrug. Ein 57-jähriger Mann aus Lohmar war gegen 15:00 Uhr mit seinem Ford Van auf dem Derenbachweg in Richtung der Bundesstraße 56 unterwegs. Zur gleichen Zeit fuhr eine 43-jährige Frau aus Lohmar mit...

Weiterlesen

Weitere Artikel
Aufgrund fehlender finanzieller Mittel muss das Taschenlampenkonzert in Koblenz entfallen.
1520

Finanzielle Mittel reichen nicht aus

Taschenlampenkonzert in Koblenz muss abgesagt werden

Bonn/Koblenz. Der Bunter Kreis Rheinland freut sich sehr, dass das diesjährige Benefizkonzert in Bonn am 12. September 2026 wieder wie geplant stattfinden kann. Dank der großartigen Unterstützung zahlreicher Sponsoren, engagierter Helferinnen und Helfer sowie vieler treuer Unterstützerinnen und Unterstützer ist die Durchführung dieser besonderen Veranstaltung gesichert. Der Verein spricht allen Beteiligten dafür seinen herzlichen Dank aus.

Weiterlesen

Die B267 in Rech.  Foto: ROB
3064

Der Grund: Die Deutsche Bahn saniert

Ahrtal: Vollsperrung der B267 und Zugausfall ab 29.06.

Rech/Mayschoß. Die Bundesstraße 267 zwischen Rech und Mayschoß wird von Montag, 29. Juni, bis einschließlich Montag, 13. Juli 2026, für den Verkehr voll gesperrt. Grund hierfür sind Sanierungs- und Böschungsarbeiten der Deutschen Bahn. Die Vollsperrung ist notwendig, da die eingesetzten Arbeitsmaschinen beide Fahrstreifen in Anspruch nehmen und eine sichere Vorbeifahrt für Verkehrsteilnehmende nicht gewährleistet werden kann.

Weiterlesen