Blaulicht | 15.02.2026

Bilanz der Polizei Köln vom Karnevalssamstag

Karnevalssamstag in Köln und Leverkusen: Vergewaltigung, Messerangriff und Gruppenschlägerei

Symbolbild. Foto: ROB

Köln/Leverkusen. Am gestrigen Karnevalssamstag (14. Februar) waren verstärkte Polizeikräfte für die Sicherheit der Feiernden insbesondere auf den Partymeilen in Köln und Leverkusen präsent. Bis zum frühen Sonntagmorgen erteilten die Polizisten insgesamt 84 Platzverweise und nahmen 18 Personen in Gewahrsam. Im Zuge der Ermittlungen nach einer gefährlichen Körperverletzung in Leverkusen-Schlebusch wurde ein 20-jähriger Tatverdächtiger festgenommen.

Eine Begegnung der dritten Art mit einem „verdächtigen Vierbeiner“ erlebten Besucher des gegen 13.30 Uhr gestarteten Leverkusener Karnevalszugs in Schlebusch, als ein mutmaßlicher Wolf im Bereich des vorgeplanten Zugwegs durch die Fußgängerzone Bergische Landstraße lief. Die Polizei verlagerte Kräfte in den Bereich zwischen dem Tier und den Zuschauern. Nach dem Überspringen eines Absperrgitters entfernte sich der „Isegrimm“ über die Odenthaler Straße in Richtung Bergisch Gladbach.

Als weniger einsichtig erwies sich gegen 16.40 Uhr ein 35 Jahre alter Leverkusener bei einem lautstarken Streit mit anderen Karnevalisten an der Gezelinallee in Schlebusch. Einschreitende Bereitschaftspolizisten und -polizistinnen bedrohte der Alkoholisierte nicht nur verbal. Bei seiner Fixierung versuchte er mehrfach, die Einsatzkräfte zu schlagen und zu treten. Die Beamten nahmen den Aggressor in Gewahrsam und leiteten Strafermittlungen gegen ihn ein.

Vergewaltigung und Gruppenschlägerei

Gegen 18 Uhr erhielt die Polizei in der Kölner Innenstadt Hinweise auf eine Vergewaltigung einer Jugendlichen in einem Dixi-Klo an der Roonstraße/Rathenauplatz. Die Geschädigte beschrieb den Tatverdächtigen als circa 1,70 bis 1,75 Meter groß und schwarzhaarig. Der Flüchtige habe eine schmale Statur, einen sogenannten Boxer-Haarschnitt und sei schwarz gekleidet gewesen. Die Kripo Köln hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.

Vor einem Kiosk am Hohenstaufenring kam es gegen 19.10 Uhr aus unklarer Ursache zu einer Schlägerei zwischen mindestens fünf Männern im Alter zwischen 22 und 41 Jahren. Während Rettungskräfte drei verletzte Kontrahenten, die unter anderem Schnittverletzungen erlitten hatten, in Krankenhäuser fuhren, leiteten die hinzugerufenen Polizisten Strafermittlungen wegen wechselseitiger Körperverletzung ein.

Messerangriff

Nach einer Auseinandersetzung zwischen einem Jugendlichen (15) und einem 20 Jahre alten Mann gegen 19.30 Uhr in Leverkusen-Schlebusch haben Einsatzkräfte den 20-jährigen Beteiligten vorläufig festgenommen. Der aus Wermelskirchen stammende Mann steht im Verdacht, seinem minderjährigen Kontrahenten eine Stichverletzung zugefügt zu haben. Nach ersten Erkenntnissen waren die beiden im Anschluss an den Schlebuscher Karnevalszug auf der Morsbroicher Straße in Streit geraten. Dabei soll der 20-Jährige den Jugendlichen mutmaßlich mit einem Messer angegriffen haben und vom Tatort geflüchtet sein. Durch Zeugenhinweise ermittelten Polizisten zeitnah den Aufenthaltsort des Tatverdächtigen und nahmen ihn in Burscheid (Rheinisch-Bergischer Kreis) fest. Das Kriminalkommissariat 11 hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen. Für den 15-Jährigen besteht derzeit keine Lebensgefahr. Pressemitteilung Polizei Köln

Symbolbild. Foto: ROB

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