Blaulicht | 05.02.2019

Etliche Ladendiebstähle in Koblenz aufgedeckt

Kein guter Tag: Ladendiebe ertappt

Symbolbild. Foto: LKA Rheinland-Pfalz

Koblenz. Zum Alltagsgeschäft der Polizei gehört leider nach wie vor die Bearbeitung von Ladendiebstählen. Tag für Tag gehen entsprechende Anzeigen bei den Dienststellen des Polizeipräsidiums Koblenz ein. Laut Kriminalstatistik wurden 2017 in der Region rund um Koblenz 2579 solcher Straftaten zur Anzeige gebracht. Leider eine Zahl, mit der auch für das Jahr gerechnet wird. Laut diversen Studien sorgten Ladendiebe im vergangenen Jahr für einen Schaden, der bundesweit zwischen drei und vier Milliarden Euro liegt. Die meisten Ladendiebe sind Erst- und Einzeltäter. Eher selten wenden sie besonders raffinierte Tricks an, um zum Ziel zu kommen. Das Wissen oder die Vermutung, unbeobachtet zu sein, sind oft Auslöser für einen

Ladendiebstahl: Sind weder Verkaufspersonal noch Kunden in unmittelbarer Nähe, scheint die Gelegenheit günstig. Oft kommt den Tätern auch Unübersichtlichkeit im Laden und das Fehlen optischer Überwachungseinrichtungen zugute. Nach dem Diebstahl verlassen die Täter den Tatort zügig, wobei sie sich mit ihrer Beute möglichst weit entfernen - durch die Kasse auf die Straße, in andere Abteilungen, in Treppenhäuser, auf die Toilette, auf den Parkplatz oder in das Treppenhaus. Dabei fallen sie oft durch das krampfhafte Festhalten der Beute (etwa unter der Kleidung) auf.

Diebe und ihre Maschen

Ausgeklügelte Taktiken oder technische Tricks wenden eher gewohnheits- oder gewerbemäßige Ladendiebe an, die oft in Gruppen tätig werden. Sie suchen günstige Tatgelegenheiten bewusst oder schaffen sie selbst. Dabei wird beispielsweise das Personal durch besondere Kaufwünsche, Gespräche oder durch Auskunftsersuchen abgelenkt, während Komplizen den Täter beim Diebstahl abdecken. Weitere Infos unter: www.polizei-beratung.de

Junge Diebe auf Streifzug

Am Montag, 4. Februar, wurden mehrere Ladendiebe in Koblenz ertappt. Zwei 9 Jahre alte Jungs wurden beim Diebstahl im Einkaufszentrum auf der Karthause erwischt. Diese wurden gegen 15.10 Uhr dabei erwischt, wie sie sich mit zwei Packungen Nudelsuppen und zwei Getränkedosen aus dem Staub machen wollten.

Um 16.50 Uhr wurde die Polizei zu einem Bekleidungsgeschäft ins Löhr-Center gerufen. Zwei 13 Jahre alte Mädchen wurden dort erwischt, wie sie mit mehreren Kleidungsstücken über dem Arm in eine Umkleide gingen und diese ohne Waren verließen. Kurz bevor beide das Geschäft verlassen konnten, wurden sie von einer aufmerksamen Mitarbeiterin angesprochen und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Bei einer Nachschau in der besagten Kabine kamen mehrere abgeschnittene Etiketten zum Vorschein. Bei der anschließenden Durchsuchung wurden sogar noch weitere Gegenstände sichtbar, welche die beiden zuvor auf ihrer Diebestour durch mehrere Koblenzer Geschäfte erbeuteten. Insgesamt handelte es sich um 24 Teile, Schmuck- und Kosmetikartikel. Doch damit nicht genug. Eine der beiden Damen trug bei der Tat ein T-Shirt, welches sie schon in der Vorwoche im gleichen Bekleidungsgeschäft gestohlen hatte.

Pärchen verdiente Lebensunterhalt mit Diebstählen

Zwei offensichtliche Profis gingen gegen 13.45 Uhr einem aufmerksamen Mitarbeiter eines Einkaufsmarktes in der Jakob-Caspers-Straße ins Netz. Dieser beobachtete ein Pärchen im Alter von 20 und 35 Jahren, die sich diverse Waren in Jacken und einen mitgeführten Rucksack steckten. Bei der Durchsuchung der Personen, sowie deren Fahrzeug wurden insgesamt 44 Gegenstände entdeckt, die augenscheinlich aus mehreren Diebstählen stammen. Im Rahmen der Ermittlungen stellte sich heraus, das beide schon am Samstag, 2. Februar, im gleichen Markt sowie Sportuhren in einem Elektrofachgeschäft an der Römervilla gestohlen hatten. Im vorliegenden Fall erhärtete sich der Verdacht, dass beide fortlaufend Diebstähle begehen, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Beide wurde am Dienstag, 4. Februar, dem Haftrichter vorgeführt.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Koblenz

Symbolbild. Foto: LKA Rheinland-Pfalz

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