Blaulicht | 01.04.2022

Allein gestern wurden bei der Kriminalpolizei 20 telefonische Betrugsversuche registriert

Koblenz: Erschreckend viele Betrugsversuche am Telefon

Symbolbild. Foto: pixabay.com

Koblenz. Die bekannte Masche des Enkeltrickbetrugs, der falschen Polizeibeamten, Schockanrufe etc. wird immer wieder in abgewandelter Form eingesetzt. Allein gestern wurden bei der Kriminalpolizei Koblenz 20 telefonische Betrugsversuche registriert - die Dunkelziffer dürfte durchaus höher sein. Die Betrüger gaben sich dabei als Polizeibeamtinnen und -beamte aus und täuschten einen Verkehrsunfall des Sohnes oder der Tochter vor. In anderen Fällen wurden die Betroffenen von vermeintlichen Verwandten direkt kontaktiert. Mit der Begründung, bei der Polizei festgehalten zu werden und eine Kaution zur Freilassung zu benötigen, wurde sodann das Geld gefordert. Weitere betrügerische Anrufe beinhalteten, dass eine Einbrecherbande ausgebrochen sei, Gefahr bestünde und die Fenster geschlossen werden sollten. Dabei wurden die Betroffenen nach persönlichen Informationen, beispielsweise zu Hause vorhandenem Bargeld, Kontodaten etc. gefragt. Die Polizei warnt weiterhin: Bitte geben Sie niemals Informationen zu Ihren Finanzen am Telefon bekannt! Bleiben Sie vorsichtig und übergeben Sie fremden Personen niemals Geldbeträge oder Wertgegenstände! Deponieren Sie diese auch nicht an einem vorgegebenen Ort! Die richtige Polizei fordert Sie niemals auf, Ihre Kontodaten preis zu geben und verlangt nie Bargeld oder Wertgegenstände am Telefon!

Pressemitteilung der Polizei

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