Die Polizei weist darauf hin, dass falsche Fahndungsaufrufe im Internet kursieren
Koblenz: Verdacht eines Sexualdelikts - Falschmeldungen erschweren die Ermittlungen
Koblenz. Die Kriminaldirektion Koblenz führt derzeit unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Koblenz Ermittlungen wegen des Verdachts eines Sexualdelikts durch, das sich in der vergangenen Woche in Koblenz ereignet haben soll. Zum Schutz der Persönlichkeitsrechte des Opfers und seiner Familie sowie zur Sicherstellung einer beweissicheren Strafverfolgung werden momentan keine weiteren Angaben zur Tat gemacht.
In den sozialen Medien kursieren derzeit Nachrichten und Fahndungsaufrufe, die auf einen vermeintlichen Tatverdächtigen hinweisen. Diese Fahndungsaufrufe zeigen jedoch keine tatsächlich tatverdächtige Person und wurden nicht in Abstimmung mit oder durch die Polizei autorisiert.
Die Polizei ist intensiv mit der Aufklärung des Falls beschäftigt, doch solche Falschmeldungen erschweren die Ermittlungen unnötig. Zudem besteht die Möglichkeit, dass das Verbreiten von Fotos mit Personen und falschen Verdächtigungen als Straftat gewertet werden kann.
Es wird dringend davon abgeraten, sich an diesen Spekulationen und Aufrufen zu beteiligen oder diese zu teilen.
BA
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