Blaulicht | 31.07.2026

Aus dem Polizeibericht:

Kontrolle in der Innenstadt

Symbolbild.  Foto: ROB

Andernach. Die Polizeiinspektion Andernach hat bereits angekündigt, wiederkehrende Kontrollen im Zusammenhang mit E-Scootern und Fahrrädern im Bereich der Fußgängerzone der Innenstadt sowie im näheren Umfeld durchzuführen. Nun zieht die Polizei eine Bilanz der vergangenen Woche.

Am 26. Juli 2026 wurde der Polizei Andernach gegen 15 Uhr eine Gruppe junger E-Scooter-Fahrer im Bereich der Bahnhofstraße gemeldet. Nach Angaben von Zeugen sollen die Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein und sich rücksichtslos verhalten haben. Zudem bestand der Verdacht, dass ein E-Scooter nicht über das erforderliche Versicherungskennzeichen verfügte. Beim Eintreffen der Streifenwagenbesatzung flüchtete einer der Fahrer, während die übrigen Personen und Fahrzeuge kontrolliert werden konnten.

Rund eine Stunde später wurde eine weitere Gruppe junger E-Scooter-Fahrer in der Eisengasse gemeldet, bei der ebenfalls ein ähnliches Verhalten beobachtet worden war. Auch hier flüchtete ein Fahrer beim Eintreffen der Polizei. Durch anschließende Ermittlungen konnte der Fahrer identifiziert werden. Es stellte sich heraus, dass es sich um dieselbe Person handelte, die bereits zuvor in der Bahnhofstraße geflüchtet war. Bei der Überprüfung wurde festgestellt, dass der genutzte E-Scooter nicht versichert war. Zudem hätte das Kind den E-Scooter aufgrund seines Alters nicht im öffentlichen Verkehrsraum führen dürfen. Entsprechende Anzeigen wurden auch gegen die Erziehungsberechtigten gefertigt.

Am 28. Juli 2026 führten uniformierte Beamte der Polizei Andernach weitere Kontrollen in der Fußgängerzone der Innenstadt durch. Dabei wurden lediglich zwei Verstöße festgestellt, bei denen E-Scooter verbotswidrig in der Fußgängerzone genutzt wurden.

„Die regelmäßigen Kontrollen zeigen, dass wir Bürgerbeschwerden ernst nehmen. Die Nutzung von E-Scootern hat in den letzten Jahren zugenommen. Wir möchten durch unsere Kontrollen verhindern, dass gefährliche Situationen überhaupt entstehen und an die Einhaltung von Verkehrsregeln erinnern. Deshalb erfolgen grundsätzlich auch keine mündlichen Verwarnungen bei Fehlverhaltensweisen, sondern es werden Bußgelder erhoben, um das konsequente Vorgehen zu unterstreichen.“, so Polizeioberrat Martin Hoch, Leiter der Polizeiinspektion Andernach. ROB

Symbolbild. Foto: ROB

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag 2026
Rund ums Haus
Dienstleistungen
Titelanzeige
Werbeplan 2026 / rund ums Haus
Titelanzeige
Sale
Imageanzeige Juli
Empfohlene Artikel
Symbolbild.
22

Lohmar. Am Donnerstagnachmittag, dem 30. Juli, ereignete sich ein Unfall auf der Landesstraße 288, der für einen 41-jährigen Mann aus Lohmar mit leichten Verletzungen endete. Der Mann war gegen 17.15 Uhr in seinem Ford auf der Sülztalstraße in Richtung Rösrath unterwegs, als er nach einer Kurve plötzlich einem grauen SUV ausweichen musste, der auf seiner Fahrbahn entgegenkam. Um einen Frontalzusammenstoß...

Weiterlesen

Symbolbild.
24

Neunkirchen-Seelscheid/Niederkassel. Am Mittwoch, dem 29. Juli, fiel ein Ehepaar aus Neunkirchen-Seelscheid einem Schockanruf zum Opfer. Der 83-jährige Ehemann erhielt am Nachmittag einen Anruf von einem ihm unbekannten Mann. Der Anrufer behauptete, der Sohn des Seniors sei in einen Verkehrsunfall verwickelt, bei dem mehrere Menschen schwer verletzt wurden. Im Verlauf des Gesprächs wurde der Ehemann wiederholt mit verschiedenen Personen verbunden, darunter ein angeblicher Arzt.

Weiterlesen

Symbolbild.  Foto: ROB
18

Neuwied. Am Donnerstag, 23. Juli 2026, gegen 23:30 Uhr, wurden in Neuwied im Bereich Am Ohligspfad auf einer Wiese nahe der Liebfrauenkirche mutmaßliche Giftköder gefunden. Dabei handelte es sich um Fleischreste, die mit scharfkantigen Metallspänen präpariert waren.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Der Blankartshof in Ahrweiler. Foto: ROB
1410

Die Verwaltung arbeitet an der Reperatur der Brunnen

30.07.: Ahrweiler: Trinkwasserbrunnen wegen Vandalismus außer Betrieb

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Stadtverwaltung von Bad Neuenahr-Ahrweiler teilt mit, dass zwei der vier städtischen Trinkbrunnen leider vorübergehend außer Betrieb genommen werden mussten. Hintergrund sind Bautätigkeiten im Umfeld des Trinkbrunnens am „Platz an der Linde“ in Bad Neuenahr sowie Vandalismus-Schäden beim Trinkbrunnen am „Blankartshof“ in Ahrweiler.

Weiterlesen

Symbolbild.
1090

Astrologische Vorschau für die KW 32: Gesundheit, Liebe und Erfolg im Fokus bei den Sternzeichen

Sterne im Blick: Horoskop für die Woche 03. August bis 09. August 2026

Die erste volle Augustwoche bringt Bewegung in viele Lebensbereiche. Während einige Sternzeichen von frischer Energie und neuen Begegnungen profitieren, sind andere gut beraten, genauer hinzusehen und nicht jede Entscheidung aus dem Bauch heraus zu treffen. In der Liebe sorgen ehrliche Gespräche für Klarheit, im Beruf eröffnen sich neue Möglichkeiten – allerdings nicht ohne Einsatz. Auch die Gesundheit...

Weiterlesen

 Im Kreis Euskirchen hat eine junge Deutsch-Belgische Schäferhund-Mix-Hündin namens „Zelda“ ein neues Zuhause bei ihrem Diensthundführer gefunden.
588

„Zelda“ bereichert das Team der Polizei Euskirchen

Neuzugang auf vier Pfoten

Kreis Euskirchen. Im Kreis Euskirchen hat eine junge Deutsch-Belgische Schäferhund-Mix-Hündin namens „Zelda“ ein neues Zuhause bei ihrem Diensthundführer gefunden. Diese 16 Wochen alte Hündin stammt aus der Zucht der Polizei und teilt ihr neues Heim mit „Mats“, einem erfahrenen Diensthund, der bereits umfangreiche Erfahrung im Polizeidienst gesammelt hat. „Zelda“ steht vor einer aufregenden und lehrreichen Zeit, in der sie viele Grundlagen erlernen und zahlreiche neue Eindrücke gewinnen muss.

Weiterlesen