gesponserte Artikel | 22.09.2020

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Mann aus NRW wegen Kryptobetrug festgenommen

Quelle: Pixabay

Befasst man sich mit digitalen Währungen, etwa Bitcoin, Ether und Co., so hört man immer wieder von Betrügereien. In der Regel sind es ein paar sehr fragwürdig agierende Plattformen, die in erster Linie nur am Geld des Anlegers interessiert sind, nicht aber an seinem Erfolg. Schwarze Schafe, die es gilt, im Vorfeld zu erkennen. So etwa, wenn man einen Blick hinter den Vorhang wirft und versucht, dank der im Internet zu findenden Test- wie Erfahrungsberichte, schon von Anfang an in Erfahrung zu bringen, ob es sich um einen empfehlenswerten Anbieter handelt oder nicht. Dass jedoch ein Anleger eine Plattform über den Tisch gezogen hat, das kommt sehr selten vor, ist aber nun dennoch passiert. Für einen Mann aus dem Raum Koblenz ist der Traum des schnellen Reichtums vorbei - es klickten die Handschellen.

Betrug in Millionenhöhe

Man kann über Bitcoin Revolution investieren oder über eine Börse Coins kaufen und hoffen, dass sich der Preis in die gewünschte Richtung bewegt. Letztlich darf man die Volatilität des Marktes nicht unterschätzen - immer wieder gibt es positive wie negative Überraschungen. Liegt man richtig, so sind ausgesprochen attraktive Gewinne möglich. Wer hingegen den Markt falsch einschätzt, der muss hohe Verluste akzeptieren.

Für einen Mann, der aus dem Raum Koblenz kommt, gab es hingegen keine Verluste. Scheinbar alles richtig gemacht? Ja - sofern man berücksichtigt, dass er das Gesetz gebrochen hat. Er hat nämlich einen Programmierfehler für sich entdeckt und konnte so über eine in den USA sitzende Plattform für digitale Währungen richtig hohe Summen einfahren. Angeblich, so die Anklage, handelt es sich hier um einen Millionenbetrag. Nun wurde gegen den 35-Jährigen ein Haftbefehl verhängt - das teilte die Cybercrime Landeszentralstelle von Rheinland-Pfalz der Generalstaatsanwalt Koblenz mit. Angeblich soll es sich um Computerbetrag in 268 Fällen handeln.

So soll der Beschuldigte bereits zu Beginn des Jahres 2018 zufällig auf einen Programmierfehler der Plattform gestoßen sein. Folgt man den Ausführungen der Staatsanwaltschaft, so konnte der 35-Jährige ohne Guthaben Einzahlungen auf dem Kundenkonto der Plattform vornehmen. So war es möglich, dass er zu mehr als eine Million an digitalen Einheiten auf der Plattform gekommen ist - also ausgesprochen viele Krypto Token besaß, ohne jedoch investiert zu haben. Diese kann man gegen Euro oder eine andere Fiatwährung tauschen oder als digitales Zahlungsmittel nutzen. Zum Tatzeitpunkt lag der Wert bei ungefähr 5,8 Millionen Euro.

Der 35-Jährige hat sich sodann die Erlöse aus den Verkäufen der Zahlungsmittel als „richtiges Geld“ auf seine deutschen wie türkischen Konten überweisen lassen. So konnte sich der Deutsche ein Auto (Kaufpreis: 160.000 Euro) kaufen, bezahlte mehrere Aufenthalte in der Türkei und gewährte einem Bekannten einen Kredit in der Höhe von 500.000 Euro. Die Wohnung des Betrügers wurde bereits im Mai des letzten Jahres durchsucht. Damals fanden die Beamten Bargeld von über 40.000 Euro sowie ein in digitalen Währungen vorhandenes Guthaben, das einen Wert von rund 180.000 Euro hatte. Der Mann zeigte sich von Anfang an geständig, jedoch gab er an, nicht gewusst zu haben, dass er zum Nachteil der Plattform gehandelt hat.

Quelle: Pixabay

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Wer in Kryptowährungen investiert, der darf das Risiko nicht unterschätzen

Wer sein Geld in Bitcoin und Co. investieren will, der sollte sich zunächst klar sein, dass es sich um ein recht riskantes Vorhaben handelt. Letztlich ist die Volatilität des Kryptomarktes nicht zu unterschätzen. Berücksichtigt man den Umstand, dass der Bitcoin von Januar 2017 bis Dezember desselben Jahres von 1.000 US Dollar in Richtung 20.000 US Dollar marschiert ist, dann jedoch innerhalb eines Jahres in Richtung 3.000 US Dollar abstürzte und heute (Stand: Mitte September 2020) bei 10.200 US Dollar liegt, so ist klar, dass man hier doch ausgesprochen starke Nerven benötigt.

Letztlich sind es auch die starken Schwankungen, warum man immer nur Geld investieren sollte, das frei zur Verfügung steht. Denn Abstürze, wie etwa Anfang des Jahres 2020, als das Coronavirus auch den Kryptomarkt infizierte, können nur in den seltensten Fällen vorhergesagt werden.

Quelle: Pixabay

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