Blaulicht | 27.01.2022

Auch im Kreis Ahrweiler und Cochem-Zell versuchten die Betrüger vor allem ältere Menschen um ihre Wertsachen zu bringen

Mayen: Schockanrufe durch falsche Polizisten

Symbolbild. Foto: Pixabay.com

Mayen.. Aus aktuellem Anlass ergeht eine Warnung zu Anrufen von falschen Polizeibeamten. Im Laufe des gestrigen Nachmittags kam es zu mehreren Anrufen bei Mayener Bürgern. Die Anrufer gaben sich als Polizeibeamte aus und gaben vor, dass in unmittelbarer Nähe ein Raubüberfall stattgefunden hätte und im Notizbuch des Täters die Telefonnummer der angerufenen Person aufgefunden worden wäre. In der Folge wurden die befragten Opfer (überwiegend Senioren) geschickt ausgefragt. Ziel dieser Befragung war es die Lebens- und Vermögensverhältnisse der Betroffenen abzuklären. Zur Vertrauenserweckung wurden zusätzlich frei erfundene Namen, Dienstgrade und Dienstnummern benannt. Zusätzlich erging der Hinweis, dass man gerne Rücksprache mit der Polizei Mayen halten könne. Die betroffenen Senioren hatten in allen Fällen clever reagiert und hatten die Gespräche geschickt beendet, so dass hier keine Schäden eingetreten sind. Bei einem Rückruf bei der echten Polizei Mayen war sehr schnell klar, dass hier aktuell Betrüger am Werk waren. Im Bereich der Polizeiinspektion Cochem, der Polizei Remagen und der Polizei Bad Neuenahr-Ahrweiler kam es zu mehren sogenannter Schockanrufe. Eine weinende Person (die sich als Verwandte(r) ausgibt) teilt mit, dass sie einen schweren oder gar tödlichen Verkehrsunfall verursacht hätte und eine große Kaution zu zahlen sei, sonst drohe eine sofortige Inhaftierung. Das Gespräch wird dann meist an einen falschen Staatsanwalt oder falschen Polizeibeamten übergeben, der mit Nachdruck hohe Geldsummen fordert. Die Polizei weist darauf hin, dass echte Polizisten so niemals verhalten würden. Die Polizei empfiehlt: „Bei Anrufen angeblicher Polizeibeamter die Sie dazu bewegen wollen Geld herauszugeben oder Gelbeträge von ihrem Konto abzuheben, legen Sie einfach auf und wählen Sie den Notruf 110. Teilen Sie uns den Sachverhalt mit und echte Polizisten werden sich um die Täter kümmern und anlassbezogene Ermittlungen einleiten.“

Pressemitteilung der Polizeidirektion Mayen

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