Blaulicht | 17.10.2019

Rheinland-Pfalz nimmt an länderübergreifenden Fahndungs- und Sicherheits-Aktionstag teil

Mehr als 300 Polizisten bei Aktionstag im Einsatz

Insgesamt 318 Polizeibeamte waren im Rahmen von Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen in Rheinland-Pfalz im Einsatz. Foto: LKA Rheinland-Pfalz

Mainz. Am Dienstag, 15. Oktober, führten die fünf Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Saarland und Rheinland-Pfalz zum zweiten Mal einen länderübergreifenden Fahndungs- und Sicherheits-Aktionstag durch, um die Sicherheit im öffentlichen Raum durch gezielte Kontrollen zu stärken. Die Polizei setzt hierbei auf ein ganzheitliches Konzept, um gegen Straftäter vorzugehen. Der Sicherheits-Aktionstag umfasste Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen sowie Identitätsüberprüfungen im öffentlichen/urbanen Raum, an bekannten Brennpunkten, im Personennahverkehr und auf Verkehrswegen. Zudem wurden auch verschiedene Präventionsveranstaltungen umgesetzt. Rheinland-Pfalz beteiligte sich mit den Polizeipräsidien Westpfalz und Mainz und war mit insgesamt 318 Kräften im Einsatz. Unterstützt wurden die Polizeibeamtinnen und -beamten der Präsidien durch Beamtinnen und Beamte der rheinland-pfälzischen Bereitschaftspolizei, des Zolls, der Bundespolizei und Kräften der Ordnungsbehörden sowie Verkehrsbetriebe.

„Da Straftäter sich bei ihren Taten nicht an Ländergrenzen orientieren, ist die seit Jahren bewährte Kooperation mit benachbarten Bundesländern sowie der Bundespolizei und dem Zoll für uns unverzichtbar. Der zweite Fahndungs- und Sicherheits-Aktionstag setzt hierbei ein wichtiges Signal für mehr Sicherheit im öffentlichen Raum“, so LKA-Präsident Johannes Kunz Im Fokus der Maßnahmen des Fahndungs- und Sicherheits-Aktionstag stand die Bekämpfung der Straßenkriminalität, insbesondere von Aggressionsdelikten, der Betäubungsmittelkriminalität sowie von Verkehrsdelikten. Dabei wurden gestern in Rheinland-Pfalz 1114 Personen und 671 Fahrzeuge überprüft. Sieben Personen wurden vorläufig festgenommen.

Die Polizei Rheinland-Pfalz registrierte 22 Straftaten, wobei es sich bei der Mehrheit um Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz handelt. Zudem erfasste die Polizei 145 Ordnungswidrigkeiten - bei der Mehrzahl handelte es sich hierbei um Verkehrsordnungswidrigkeiten. Weiterhin konnten landesweit 14 Haftbefehle vollstreckt und 126 Durchsuchungen durchgeführt werden - dabei handelte es sich um 6 Objekte, 11 Fahrzeuge und 109 Personen. Die Polizei stellte u.a. verschiedene Betäubungsmittel sowie Waffen sicher. Raum Kaiserslautern Im Bereich des Polizeipräsidiums Westpfalz waren insgesamt 97 Kräfte im Einsatz. Es fanden Kontrollmaßnahmen auf der BAB 6, im Stadtgebiet Kaiserslautern und Präventionsmaßnahmen in Kaiserslautern und Zweibrücken statt. Die Polizei Westpfalz überprüfte 247 Personen und 142 Fahrzeuge. Insgesamt wurden 5 Straftaten (u.a. Betäubungsmittelvergehen und Fahren ohne Fahrerlaubnis) und 15 Ordnungswidrigkeiten registriert. Weiterhin konnten die Polizei drei Haftbefehle vollstrecken und es kam während der Kontrolle zu einer Festnahme.

Raum Mainz Im Bereich des Polizeipräsidiums Mainz waren insgesamt 221 Kräfte im Einsatz. Die Polizei überprüfte im Raum Mainz 867 Personen und 429 Fahrzeuge. Insgesamt wurden 17 Straftaten registriert - davon 14 Betäubungsmittel-Verstöße. So wurde beispielsweise bei einer Wohnungsdurchsuchung eine Indoorplantage mit Zöglingen sichergestellt. 130 Ordnungswidrigkeiten wurden durch die Polizei Mainz erfasst - 125 waren davon Verkehrsordnungswidrigkeiten. Weiterhin konnten 11 Haftbefehle vollstreckt und 6 Personen festgenommen werden.

Pressemitteilung Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz

Insgesamt 318 Polizeibeamte waren im Rahmen von Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen in Rheinland-Pfalz im Einsatz. Foto: LKA Rheinland-Pfalz

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