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Fahndung nach mutmaßlichem Kinderschänder

Missbraucht Vater sein behindertes Kind?

Fall war bei Aktenzeichen XY ungelöst Thema

Missbraucht Vater sein behindertes Kind?

Ermittler des Kommissariats 12 der Kasseler Kripo bitten um Hinweise auf die Identität dieses Mannes oder des Kindes unter Tel. 0561 - 9100!

16.05.2019 - 12:12

Nordhessen. (überregional). Die Kasseler Kripo ermittelt derzeit in einem Verdachtsfall des schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes. Ein Unbekannter hatte in Chats eines Kleinanzeigenportals im Internet anderen Nutzern gegenüber angegeben, seine geistig behinderte Tochter sexuell zu missbrauchen und auch anderen ein Treffen zum gemeinsamen sexuellen Missbrauch in Aussicht gestellt. In einem Fall übersandte der mutmaßliche Täter im Vorfeld eines beabsichtigten Treffens auch ein Foto von sich und seiner Tochter. Ob es anschließend tatsächlich dazu kam, ist derzeit nicht bekannt. Da sich bei den bisherigen intensiv geführten Ermittlungen der Beamten des für Sexualdelikte zuständigen Kommissariats 12 der Kasseler Kripo und der Kasseler Staatsanwaltschaft keine Hinweise auf die tatsächliche Identität des Mannes, der offenbar mit falschen Personalien agiert, ergeben haben, erhoffen sich die Ermittler nun durch die Veröffentlichung des Fotos, Hinweise aus der Bevölkerung auf ihn oder seine Tochter zu bekommen.


Mitarbeiter meldete Chatverlauf der Polizei


Ein Mitarbeiter des Kleinanzeigenportals war auf eine im Jahr 2016 geschaltete Anzeige mit der Bezeichnung „FKK, Freundschaften und mehr“ aufmerksam geworden. Dort hatte ein Nutzer, der sich als „Gerd“ oder „Jonas“ ausgab, geschildert, dass er seine Tochter seit ihrem 6. Lebensjahr sexuell missbrauche. Er sei alleinerziehend, die Mutter des Kindes, das er mal „Anja“, mal „Saskia“ nannte, sei nach der Geburt gestorben. Das Kind soll damals, im Jahr 2016, zwölf Jahre alt gewesen sein und müsste heute demnach 15 Jahre alt sein. Neben der Anmeldung in dem Kleinanzeigenportal war der mutmaßliche Täter offenbar auch in Flirtportalen aktiv und wählte dort die Profilnamen „RubensLiebhabER“ und „RubensFan55“.


Nutzer verschleiert seine Identität


Wie die daraufhin sofort eingeleiteten Ermittlungen ergaben, handelt es sich bei den zu dem Nutzer hinterlegten Namen „Gerd Mahler“ und „Gerd Meistermann“ und angegebener Adressen in Kassel-Bad Wilhelmshöhe um falsche Identitäten. Der Tatverdächtige, der in einem seiner Online-Profile auch Hannover als seine Heimatstadt angab, verschleiert seine Identität offenbar gezielt. Sämtliche bisherige intensive Ermittlungen zur Identifizierung des Mannes oder des Kindes führten bislang nicht zum Erfolg. Zudem ist es derzeit nicht eindeutig nachvollziehbar, ob es sich um den auf dem Foto zu sehenden Mann tatsächlich um den Verfasser der besagten Chat-Nachrichten handelt und ob die darin geschilderten Handlungen der Wahrheit entsprechen. Die Auswertung aller bisherigen Erkenntnisse legt einen über Jahre andauernden sexuellen Missbrauch des Kindes jedoch nahe.


Foto zeigt Mann im Alter von geschätzten 40 bis 50 Jahren


Das im Internet von dem Unbekannten an andere übersandte Foto zeigt einen sommerlich gekleideten Mann, auf dessen Schoß ein Mädchen sitzt. Dabei soll es sich um seine geistig behinderte Tochter handeln, die seit ihrer Geburt am „Fetalen Alkoholsyndrom“ leide. Das Bild dürfte nach Einschätzung der Ermittler ca. drei Jahre alt sein. Der Mann ist schätzungsweise 40 bis 50 Jahre alt, hat lockige dunkle Haare, die nach hinten lang und eventuell zum Pferdeschwanz gebunden sind. Er trägt ein grünliches Basecap und ein hellblaues T-Shirt. Das auf dem Bild zu sehende Kind hat rötliche, nach hinten gebundene Haare. Das Mädchen von kräftiger Statur trägt eine Brille mit ovalen Gläsern sowie ein Schlüsselbund um den Hals und ist mit einem roten Shirt bekleidet.


Ermittler hoffen auf Hinweise durch Fernsehsendung Aktenzeichen XY


Die Ermittler des K 12 erhoffen sich nun durch die Veröffentlichung des Falls sowie einen Auftritt bei der Fernsehsendung Aktenzeichen XY am Mittwochabend, 15. Mai, entscheidende Hinweise zu bekommen. Kriminalhauptkommissar Peter Keyser wird dort zu Gast sein und über den Stand der Ermittlungen berichten. Auch das Foto wird in der Sendung gezeigt. Da momentan nicht erwiesen ist, dass dieser Mann tatsächlich im Zusammenhang mit den besagten Aussagen oder möglichen Tathandlungen eines sexuellen Kindesmissbrauchs steht, bittet die Polizei darum, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen, sondern im Falle einer Identifizierung sofort die Polizei zu informieren. Hinweise nimmt die Kasseler Polizei unter der Tel. 0561 - 9100 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Pressemitteilung Staatsanwaltschaft Kassel und des Polizeipräsidiums Nordhessen

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Kommentare

Illegale Hundezucht aufgelöst: 136 Tiere befreit

juergen mueller:
Strafrechtlich und mit aller Härte zur Verantwortung ziehen - richtig.Aber nicht nur das.Jeder,der einen Hund,speziell WELPEN zur "Hundesteueranmeldung" bringt,sollte darüber Auskunft geben MÜSSEN,WOHER und von WEM er diesen "erworben/gekauft" hat,damit "illegale" Mehr-Hundezüchtung/haltung überprüft werden kann.Mir ist nicht bekannt,dass sowohl illegale wie auch legale Hundezüchter in irgendeiner Art u.Weise registriert werden/wurden. Und wieso ist dieser Zustand nicht bereits früher aufgedeckt worden?Eine Hundehaltung diesen Ausmaßes lässt sich doch nicht so einfach übersehen/geheimhalten. Und die überflüssige Wortwahl "Eigentumsrechte" von Herrn Klasen passt mal wieder wie die Faust auf`s Auge - nämlich überhaupt nicht.Diese abnorme Form von Hundehaltung/Hundevermarktung überhaupt mit Eigentumsrecht i.V..zu bringen,ist genauso abnorm wie die weit auszulegende,unzureichende gesetzliche Definierung hierzu.
Brunhilde Hildebrandt:
Ich bin sehr froh und dankbar das es trotz allem Menschen gibt die handeln , wenn sie von solchen Zuständen Kenntnis bekommen. Hochachtung an alle die Helfer und Tierärzte. Die "Halter" sollten strafrechtlich mit aller Härte zur Verantwortung gezogen werden!!
Uwe Klasen:
Hier wurde, zu Recht und zum Tierwohl bzw. Tierschutz, in die Eigentumsrechte der, offensichtlich vollkommen überforderten, Besitzer eingegriffen!
Armin Linden:
Die KV. bildet aus. Eine gute dringliche Sache. Auch viele andere "Behörden" sind tätig. Beamtenanwärter werden gesucht. OK. Rest geht in Verwaltung und Fachabteilungen. Finden die jungen Leute also alle einen Job ? Auch Übernahmen ? Teils werden die Behörden immer weiter "aufgebläht". Die "SGD" in Kob. ist bereits eine Mammutbehörde. Die Rentner werden paralell immer jünger. Die BRD "Gutverdiener". Mit "5O" war man vor Jahren "Alt". Mit "6O" - Uralt. (Deutsche Philosophie des Jugendwahn). Dieser ist vor 2O Jahren vollzogen worden. Alternativ wurde die BA. in Nürnberg "Neu" aufgepumpt. Tatsache. Auch die Jobcenter, feierten sich als zusätzliche "Neue Industrie". Ich frage mich: Wo geht die Reise hier hin ! Wer zahlt das auf Dauer alles ?
Uwe Klasen:
Sehr geehrte Mitkommentatoren, ich habe nie behauptet was Sie in meinem Kommentar hinein deuten! Es ist nicht mein Fehler, dass Sie sich, ob ihrer fehlerhaften Interpretation einer Aussage oder einer Meinung, Angegriffen fühlen und deshalb empören!
S. Granzow:
Sehr geehrter Herr Klasen, ich finde es schade, daß Sie sich mit Ihrer Meinung nicht an Fakten orientieren. Tatsache ist, daß jegliches kommunalpolitisches Engagement freiwillig, als Ehrenamt neben Arbeit, Ausbildung oder Schule geleistet wird. Es handelt sich um einen nicht unerheblichen Zeitaufwand, der leider nur selten gewürdigt wird. Ich finde es bewundernswert, daß sich junge Leute dafür einsetzen, die Zukunft mitzugestalten. Es ist immer leicht, irgendwo 'dagegen zu sein' oder Kritik zu äußern - freiwillig in der raren Freizeit neben Ausbildung oder Beruf nach Lösungen zu suchen ist nach meiner Meinung schon lobenswert.
Sabine Granzow:
Sehr geehrter Herr Klasen, es wäre schön, wenn Sie auf Basis von Fakten urteilen würden. Das kommunalpolitische Engagement findet neben der Arbeit oder Ausbildung statt - häufig abends oder an Wochenenden. Ich rechne es allen hoch an, die neben der beruflichen oder schulischen Belastung auch noch bereit sind, Weichen für die Zukunft zu stellen, und die Zukunft so mitzugestalten.
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