Die Bundespolizei ermittelt wegen unerlaubter Migration in Verbindung mit Schleusungskriminalität
Polizeikontrolle auf der A1: Verdacht des Einschleusens von Ausländern
Wittlich. Am Mittwochnachmittag kontrollierten zivile Kräfte der Polizei Trier auf der BAB 1, Bereich Hasborn, ein mit fünf türkischen Staatsbürgern besetztes Fahrzeug mit deutscher Zulassung. Drei der Insassen konnten keine aufenthaltslegitimierenden Personaldokumente vorzeigen.
Nach Absprache mit der Polizei Trier wurden die weiterführenden Ermittlungen, da es sich hier um unerlaubte Migration in Verbindung mit Schleusungskriminalität handelt, von der Bundespolizei Trier übernommen.
Ersten Erkenntnissen zufolge handelt es sich bei Fahrer und Beifahrer um Geschwister. Die beiden am Niederrhein lebenden Brüder haben die drei Mitfahrer (Alter 22 - 28 Jahre) am Dienstag in Düsseldorf abgeholt, nachdem sie zuvor angeblich per LKW für je 6.000 Euro von der Türkei über Österreich nach Deutschland eingeschleust wurden. Ziel war das Saarland, um dort ein Schutzersuchen zu stellen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Geschleusten zur Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende verbracht; Fahrer und Beifahrer blieben auf freiem Fuß.
Gegen die Mitfahrer sind Ermittlungsverfahren wegen unerlaubter Einreise in das Bundesgebiet eingeleitet worden. Die beiden Brüder müssen sich wegen des Anfangsverdachts des Einschleusens von Ausländern verantworten.
Presemitteilung der Bundespolizei Trier
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