Blaulicht | 08.06.2022

Insgesamt wurden von der Polizei 18 Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt

Rhein-Sieg-Kreis: Große Razzia wegen Kinderpornographie und Kindesmissbrauch

Sichergestellte Datenträger. Foto: Polizei

Rhein-Sieg-Kreis. Die Polizei NRW hat den sexuellen Kindesmissbrauch und Kinderpornografie zu einem zentralen Schwerpunkt der nordrhein-westfälischen Kriminalitätsbekämpfung erklärt.

Am vergangenen Donnerstag, 02.06.2022, fand im Zuständigkeitsbereich der Polizei Rhein-Sieg-Kreis eine Durchsuchungsaktion bei mehreren Tatverdächtigen statt. Unter der Leitung des Ersten Kriminalhauptkommissars Rainer Krist wurden zahlreiche Durchsuchungsbeschlüsse umgesetzt. Neun Teams von erfahrenen Ermittlerinnen und Ermittlern sowie IT-Expertinnen und Experten vollstreckten insgesamt 18 Durchsuchungsbeschlüsse im Rhein-Sieg-Kreis.

Primäres Ziel der Wohnungsdurchsuchungen war das Auffinden und Sicherstellen von Beweismaterial. Ein weiteres Ziel, durch die sehr zeitnahe Umsetzung der richterlichen Beschlüsse, war, einer potenziellen Gefährdung für Kinder entgegenzuwirken.

In den voneinander unabhängigen Durchsuchungsobjekten konnten die eingesetzten Spezialistinnen und Spezialisten mehrere PC-Tower, Tablets, Notebooks, Handys und sonstige Datenträger auffinden, bei denen der Verdacht gegeben ist, dass diese kinderpornografisches Material enthalten könnten. Insgesamt wurden rund 700 Speichermedien sichergestellt.

Die Tatverdächtigenstruktur ist vielschichtig. Unter ihnen sind Jugendliche, die kinderpornografische Inhalte mutmaßlich „zum Spaß“ in Chatgruppen verschickt oder weitergeleitet haben, aber auch Täter, die bereits wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern polizeilich in Erscheinung getreten sind. Zusammenhänge mit öffentlich bekannt gewordenen Missbrauchstaten liegen derzeit nicht vor.

Die sichergestellten Beweismittel werden nun von geschulten Ermittlern und Cybercrime-Experten der Kriminalpolizei ausgewertet.

Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis

Sichergestellte Datenträger. Foto: Polizei

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