Blaulicht | 02.01.2025

Romantik-Betrug statt wahre Liebe: 72-Jährige verliert 12.000 Euro

Symbolfoto: stux/Pixabay

Troisdorf. Am Montag, 30. Dezember, erstattete eine Frau bei der Polizei in Troisdorf Anzeige, da sie Opfer eines Betrugs geworden war. Die 72-Jährige schilderte den Beamten, vor einiger Zeit einen Mann im Internet kennengelernt zu haben. Zunächst habe man über ein soziales Netzwerk und später dann auch über einen Messenger-Dienst kommuniziert. Nach Angabe der Troisdorferin habe sich eine romantische Beziehung entwickelt. Ihr Chatpartner habe immer wieder nach Geld gefragt und dafür verschiedene Gründe angegeben. Ende November 2024 habe die Frau erstmalig eine Überweisung an den Mann getätigt. Im weiteren Verlauf folgten erneute Transaktionen an verschiedene deutsche, französische und spanische Konten. Nach einiger Zeit habe die Seniorin die Überweisungen dann hinterfragt und auf weitere Anfragen zu Geldüberweisungen nicht mehr reagiert. Der mutmaßliche Betrüger habe der 72-Jährigen dann gedroht, ein Foto von ihr, welches sie ihm vorher geschickt hatte, in den sozialen Medien zu veröffentlichen. Die Frau blockierte daraufhin die Mobilfunknummer des Mannes, stellte auch sonst jegliche Konversation mit ihm ein und entschloss sich zur Anzeigenerstattung bei der Polizei. Insgesamt hat die Troisdorferin 12.000 Euro an den Unbekannten überwiesen. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Betruges und der Erpressung ein. Zum Schutz vor derartigem Betrug klärt die Polizei über die Anzeichen des sogenannten Romantik-Betrugs auf: Der kürzlich Kennengelernte täuscht starke Gefühle vor, bittet um private Gespräche und gegebenenfalls um intime Bilder. So wird zunächst das Vertrauen gewonnen, um kurz darauf nach Geld oder Bank- und Kreditkartendaten zu fragen. Funktioniert das nicht, wird oft versucht, Geld zu erpressen. Die Nachrichten sind oftmals in schlechtem Deutsch geschrieben. Die Polizei rät im Internet zu erhöhter Vorsicht. Berücksichtigen Sie die bestehenden Risiken und lassen Sie es langsam angehen. Überprüfen sie die Angaben der Person, um zu sehen, ob das Profil vielleicht schon anderweitig verwendet wurde. Achten Sie auf Rechtschreibfehler und Unstimmigkeiten. Teilen Sie kein kompromittierendes Material. Gehen Sie nicht auf Geldforderungen ein und geben Sie niemals Kreditkarten- oder Kontodaten preis. Ziehen Sie eine Person Ihres Vertrauens zu Rate. Sollten Sie Opfer geworden sein: Schämen Sie sich nicht, stellen Sie umgehend jeglichen Kontakt ein und erstatten umgehend Anzeige bei der Polizei.

Pressemitteilung Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis

Symbolfoto: stux/Pixabay

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