Blaulicht | 07.08.2025, 09:04 Uhr

Zahlreiche Verstöße wurden bereits festgestellt

"Speedweek" - Verstärkte Geschwindigkeitskontrollen im Rhein-Sieg-Kreis

Geschwindigkeitsüberwachung in der "Speedweek".Foto: Polizei
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Rhein-Sieg-Kreis. Diese Woche beteiligt sich die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis an der sogenannten "Speedweek", einer Aktionswoche, die sich auf die Überwachung der Geschwindigkeit im Straßenverkehr konzentriert. Laut Statistischem Bundesamt ist überhöhte oder unangepasste Geschwindigkeit die Hauptursache für tödliche Verkehrsunfälle in Deutschland. Die "Speedweek" vereint die Anstrengungen der Polizeikräfte aus Deutschland und den europäischen Nachbarländern.

Eine Zahl vom Montagnachmittag (4. August) verdeutlicht die Dringlichkeit solcher Kontrollen, die von vielen Verkehrsteilnehmern oft missverstanden werden: Ein 28-jähriger Mann aus Hennef wurde in einem dichtbesiedelten Wohngebiet in Sankt Augustin mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 144% erfasst. Statt der erlaubten 30 km/h fuhr er um 15:30 Uhr mit 76 km/h über die Niederpleiser Straße. Ihm drohen ein hohes Bußgeld und ein Fahrverbot.

Allein bei den gestrigen Kontrollen (5. August) waren rund zwei Dutzend Polizistinnen und Polizisten im Einsatz, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten. Die Bilanz des Dienstags: 175 registrierte Geschwindigkeitsverstöße, davon mehr als 30 im Bereich der Anzeigepflicht.

Neben den Temposündern wurden auch einige Autofahrer erwischt, die während der Fahrt ihr Handy nutzten. Ein besonderer Fall aus Eitorf erforderte zusätzlichen Aufwand: Ein 37-jähriger Fahrer wurde mit leicht überhöhter Geschwindigkeit erfasst, und bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass er vermutlich unter Drogen- und Alkoholeinfluss stand. Eine Blutprobe wurde im Krankenhaus entnommen. Zudem wies sein Fahrzeug erhebliche Mängel auf, wie eine gerissene Windschutzscheibe und nicht zugelassene Felgen, was zur Erlöschung der Betriebserlaubnis des Fahrzeugs führte. Die Beamten erstellten mehrere Anzeigen wegen Verkehrsordnungswidrigkeiten und einen Bericht an die Straßenverkehrsbehörde.

Die Geschwindigkeitskontrollen werden fortgesetzt und enden nicht mit der "Speedweek".

BA

Geschwindigkeitsüberwachung in der "Speedweek". Foto: Polizei

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