gesponserte Artikel | 03.06.2019

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Studium beendet – und dann?

Die Zeit im Frühling und Frühsommer gehört häufig zur lernintensivsten Zeit an der Universität. Viele Studierende sind mit Abschlussarbeiten und Kolloquien beschäftigt, um ihren Studienabschluss zu erhalten. Foto: Pixabay.com © Alterfines (Pixabay License)

Das Frühjahr und der Sommer sind klassisch die Zeiten, in denen die meisten Studierenden ihren Abschluss erwerben. Ob Lehramt, Jura oder Medizin – die Erleichterung bei der Abschlussfeier ist meist groß. Doch nicht jeder Student weiß bereits im Vorfeld, wie der Weg nach dem Studium weitergehen soll. In manchen Studiengängen scheint der Weg nahezu vorgegeben zu sein, doch nicht überall ist dies so. Der folgende Beitrag hilft bei einer ersten Orientierung in der Zeit des Abschlusses und danach.

Das Studium in der Region

In Rheinland-Pfalz ist Koblenz die große Universitätsstadt. Sie verfügt über die Hochschule Koblenz und über einen Campus der Universität Koblenz-Landau. An der Hochschule können Studierende aus etwa 70 verschiedenen Studiengängen wählen. Dazu gehören unter anderem Architektur, Maschinenbau und Sozialwissenschaften. Die Universität Koblenz-Landau bietet neben klassischen Lehramts-Studiengängen im Bachelor und Master weitere Studiengänge in zahlreichen anderen Bereichen. Über das gesamte Studienangebot informiert die Universität auf ihren Internetseiten. Studieninteressierte können sich darüber hinaus im Vorfeld über Studiengänge und alle weiteren studienbezogenen Themen informieren. Hierzu gehören beispielsweise Informationen zu Stipendien und zur Studienfinanzierung, Beratung zum Auslandsstudium und weitere Serviceangebote der Universität.

Was passiert, wenn beim Abschluss etwas schief geht?

Nicht immer geht der Abschluss des Studiums reibungslos vonstatten. Immer wieder müssen Studierende ihre Prüfungsergebnisse anfechten. Doch auch externe Fehler führen zu Verwirrungen. So verschwanden im Jahr 2018 Prüfungsklausuren von Jura-Studierenden aus NRW auf dem Weg vom Erst- zum Zweitprüfer. Der WDR berichtete über den Fall, bei dem Studierende kurzzeitig nicht wussten, ob sie das erste Staatsexamen nachschreiben würden müssen. Die Klausuren tauchten rechtzeitig wieder auf, sodass der Zweitprüfer sie bewerten konnte. Doch was, wenn es zu Ungereimtheiten bei der Prüfung kommt? Wenn Studierende (oder Schüler) berechtigte Zweifel an ihren Prüfungsergebnissen haben, können sie einen Fachanwalt für Prüfungsrecht einschalten, der ihre Prüfung anficht. Abhängig vom Landesrecht und von der vorliegenden Studienordnung können diese Anwälte dafür kämpfen, dass der Studierende den entsprechenden akademischen Titel erhält. Die ist im Prinzip in allen Studiengängen möglich, unabhängig von der Prüfungsart und dem Abschluss. Auch Schüler und Berufsanfänger in Bereichen ohne Studium können ihre Prüfungen anfechten.

Für Lehramtsstudenten ist der Weg oft klar: Studium, Staatsexamina, Referendariat, Lehrtätigkeit, Pension. Doch es geht auch anders, beispielsweise mit der Promotion! Foto: Pixabay.com © steveriot1 (Pixabay License)

Für Lehramtsstudenten ist der Weg oft klar: Studium, Staatsexamina, Referendariat, Lehrtätigkeit, Pension. Doch es geht auch anders, beispielsweise mit der Promotion! Foto: Pixabay.com © steveriot1 (Pixabay License)

Nach dem Studium: Referendariat, Promotion oder Forschung?

Für manche Studiengänge scheint der Weg vom Studium in den Beruf bereits vorgezeichnet zu sein. Zu dieser Gruppe gehören beispielsweise Lehrer, die meist sofort nach dem zweiten Staatsexamen ihr Referendariat beginnen und dann an einer Schule lehren. Doch auch Alumni der Lehramtsstudiengänge können einen anderen Weg einschlagen: Eine Promotion ist nicht ausgeschlossen! Immer weniger Lehrer nutzen die Möglichkeit, nach ihrem Studium zu promovieren und so den Titel Dr. tragen zu dürfen, dabei ist dies ein lohnender Weg, der in der Zukunft weitere Tätigkeitsfelder eröffnet. Ein Interesse an der Forschung ist natürlich eine grundsätzliche Voraussetzung für die Promotion. Über weitere Voraussetzungen informiert die Uni Koblenz-Landau auf ihrem Blog. Die Promotion kann sowohl berufsbegleitend als auch als Haupttätigkeit durchgeführt werden. Ein Nebenjob als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität, verbunden mit einer Lehrtätigkeit dort, ist eine gute Möglichkeit, während der Promotion eng am universitären Geschehen zu bleiben. Das Referat danach zu beginnen ist nicht ausgeschlossen, sodass eine klassische Lehrtätigkeit an einer Schule auch nach der Promotion möglich ist. Auch in fast allen anderen Studiengängen lohnt sich die Promotion, vor allem in Verbindung mit einer Stelle in der Forschung.

Das Land Rheinland-Pfalz setzt nach wie vor auf den Ausbau der Forschung. So hat die Universität Koblenz-Landau in Zusammenarbeit mit der Hochschule Koblenz und dem Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur ein neues Projekt ins Leben gerufen. Das Verbundprojekt soll Nachwuchswisssenschaftler und -wissenschaftlerinnen unterstützen. Forschung betreiben überdies nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der klassischen Naturwissenschaften. Auch die Sprachforschung im Bereich der Linguistik oder Forschung in den Kunst- und Kulturwissenschaften sind spannende Zweige, in denen Alumni arbeiten können. Für einen Arbeitsplatz in der Forschung ist außerdem nicht unbedingt eine Promotion vonnöten. Sie lohnt sich natürlich, da es spannende Forschungsfragen gibt, die im Rahmen einer Doktorarbeit beantwortet werden können.

Das „deutsche Eck“ rund um Koblenz bietet als wichtiger Wirtschaftsstandort zahlreiche Möglichkeiten für Alumni. Viele Studierende bleiben daher nach ihrem Abschluss in der Region. Foto: Pixabay.com © analogicus (Pixabay License)

Das „deutsche Eck“ rund um Koblenz bietet als wichtiger Wirtschaftsstandort zahlreiche Möglichkeiten für Alumni. Viele Studierende bleiben daher nach ihrem Abschluss in der Region. Foto: Pixabay.com © analogicus (Pixabay License)

Bleiben oder wegziehen – berufliche Chancen in Koblenz und Umgebung

Wer sechs oder mehr Semester an einem Standort studiert, hat häufig eine Bindung zu diesem Ort aufgebaut. Dabei ist es irrelevant, ob der Student aus der Region kommt oder für das Studium umzieht. Es bilden sich neue Freundschaften im Rahmen des Studiums und nicht wenige Studierende nehmen bereits während der Lehre einen Nebenjob in der Universitätsstadt an. Aus diesem Grund liegt es nahe, nach dem Studium in der Region zu bleiben und dort nach einem Arbeitsplatz zu suchen. Rheinland-Pfalz ist dafür ein guter Standort: Der Arbeitsmarkt boomt, die Arbeitslosenzahlen gehen seit einiger Zeit stetig zurück. Gerade Lehrkräfte werden, nicht nur in Rheinland-Pfalz, nach wie vor händeringend gesucht. Natürlich können Lehrer sich nicht immer aussuchen, an welcher Schule in welcher Stadt sie arbeiten. Viele Lehrer bleiben zwar in dem Bundesland, in dem sie studiert haben, aber nicht unbedingt in ihrer Region oder Universitätsstadt. Lehrer können sich natürlich an Schulen, die besonders günstig gelegen sind, bewerben und hoffen, dort mit ihrer Fächerkombination angenommen zu werden. So bleiben auch sie ihrer Universitätsregion treu.

All dieser Fakten zum trotz bleibt selbstverständlich nicht jeder Abgänger der Universität Koblenz-Landau in der Region. Immer mehr junge Menschen wandern aus, ziehen ins europäische oder internationale Ausland oder arbeiten als sogenannter digitaler Nomade von überall auf der Welt. Die Arbeitsmodelle der jungen Alumni sind vielfältiger als noch vor zehn Jahren. Auch Lehrern stehen diese Möglichkeiten offen. Sie können international tätig werden oder in Privathaushalten oder an Privatschulen lehren. Der moderne Arbeitsmarkt bietet unzählige Möglichkeiten, als Angestellter oder Selbstständiger ein spannendes Arbeitsumfeld zu haben.

Die Zeit im Frühling und Frühsommer gehört häufig zur lernintensivsten Zeit an der Universität. Viele Studierende sind mit Abschlussarbeiten und Kolloquien beschäftigt, um ihren Studienabschluss zu erhalten. Foto: Pixabay.com © Alterfines (Pixabay License)

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