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Trendregion Skandinavien: Reisen nach Schweden sind immer gefragter

Trendregion Skandinavien: Reisen nach Schweden sind immer gefragter

Ganz im Norden des Landes gibt es die berühmten Polar- oder Nordlichter zu sehen. Quelle: Pixabay © Sturrax (CC0 Public Domain)

10.09.2019 - 08:00

Schweden – das ist viel Natur, nette Menschen, ein geruhsamer Lebensrhythmus. Das ist überall in Schweden so, egal ob die Reise in den Norden in die Berge geht oder eher in den Süden, wo die Sandstrände warten. Überall ist die Natur bezaubernd und die Menschen sind ausgesprochen freundlich, sympathisch und aufmerksam. Schweden hat auch tolle Metropolen, die ein aufregendes Kultur- und Nachtleben zu bieten haben. Da Schweden so spannend und abwechslungsreich ist, ist es fast unmöglich, alles in einer Reise zu entdecken.


Die Reise vom Basislager aus genießen


Schweden ist ein großes Land und es gibt viel zu entdecken. Viele, die zum ersten Mal nach Schweden reisen, machen den Fehler, sich viel zu viel vorzunehmen. Deshalb ist es besser, irgendwo ein „Basislager“ aufzuschlagen und einen bestimmten Teil des Landes intensiver kennenzulernen als eine Rundreise zu machen und alles nur oberflächlich zu erleben und sich dabei noch zu hetzen.
Infos zu den verschiedenen Ferienregionen und den Möglichkeiten vor Ort hält die offizielle Seite „Visit Sweden“ bereit. Von einem Basislager aus lassen sich Ausflüge unternehmen und die Gegend erkunden. Außerdem ist in einem schönen Basislager ein Tag des geruhsamen Entspannens mindestens ebenso schön. Gerade der Urlaub in einem Ferienhaus bietet hier vielfältige Möglichkeiten für einen entspannten Tag. Normalerweise ist alles da, um im Haus zu kochen, sodass mit der Selbstversorgung überhaupt kein Stressfaktor einhergeht.
Wo dieses Basislager sein sollte, hängt ganz von den persönlichen Vorlieben ab. Soll eher ein Strand in der Nähe sein oder ein einsamer See? Muss die pulsierende Metropole schnell erreichbar sein oder soll es lieber die ruhige, einsame Unterkunft in den Bergen sein? In Schweden gibt es unzählige Orte für den perfekten Urlaub.


Die Reise planen


Wer in einem Ferienhaus Urlaub machen möchte, sollte auf jeden Fall vorher buchen. Auch Hotels, Hostels oder Jugendherbergen sollten vorher gebucht werden, vor allem, wenn es in einen Ort geht, der bei den Touristen besonders beliebt ist. Insbesondere Stockholm ist in der Hauptsaison regelmäßig sehr gut ausgebucht. Wer seinen Urlaub auf dem Campingplatz verbringen möchte, hat es hingegen meist wesentlich entspannter. In den ländlichen Gegenden findet sich immer ein Platz. In den Metropolen, wie beispielsweise in Göteborg und Stockholm oder bei Großveranstaltungen, wie die Mittelalterwoche in Visby, ist auch hier eine Buchung empfehlenswert.

Trendregion Skandinavien: Reisen nach Schweden sind immer gefragter

Lagom – das bedeutet Harmonie, Ruhe, Heimeligkeit. Dazu gehören in jedem Fall viele Kerzen und eine gute Tasse Tee. Quelle: Pixabay © SueofNY (CC0 Public Domain)


Die schwedische Lebensart – Lagom


In Dänemark heißt es „Hygge“, in Schweden ist es „Lagom“. Eine konkrete Übersetzung fehlt bislang noch. Es gibt kein Wort im Deutschen, das genau diese schwedische Lebensart beschreibt. Diese Lebensart zeichnet sich dadurch aus, dass alles, was zu viel ist, zu laut, zu angeberisch und zu übertrieben, kategorisch abgelehnt wird. Lagom bedeutet viel mehr als der Übersetzungsversuch mit „gerade recht, angemessen, mäßig, genug“. Lagom ist die goldene Mitte im Leben eines Jeden.
Lagom möchte dazu ermuntern, dass jeder genau die Entscheidungen trifft, die ihn in seine goldene Mitte führen. Dabei setzen die Schweden sehr auf Individualität. Jeder muss selbst herausfinden, was das Richtige für ihn ist. Alle zusammen arbeiten an einem gemeinsamen Optimum.
Die Schweden reden nicht sehr viel. Aber sie freuen sich, wenn Gäste ihre Landessprache sprechen. Wer also hier aus der Region stammt, tut gut daran, den VHS-Kurs „Schwedisch für Anfänger“ an der VHS Voreifel zu besuchen. Klatsch und Tratsch gehören für einen waschechten Schweden übrigens nicht zum Zeitvertreib. Bevor ein Schwede etwas Schlechtes sagt, schweigt er lieber. Zu jammern ist ebenso wenig schwedisch. Dadurch ändert sich nichts. Deshalb ist Jammern für die eher pragmatisch veranlagten Schweden reine Zeitverschwendung.
Allerdings bedeutet Lagom auch, dem anderen Aufmerksamkeit zu schenken und aufmerksam zuzuhören. Die Menschen nehmen sich Zeit, um Geschichten zu Ende zu hören, sie suchen Augenkontakt und fallen sich nicht gegenseitig ins Wort. Diese Gesprächsregeln haben ein harmonisches Miteinander zur Folge. Die Menschen bringen sich Respekt entgegen. In Schweden kann jeder erleben, dass weniger Lamentieren und Maulen gut für die innere Zufriedenheit und die allgemeine Stimmung ist.

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Die kleinen silbrigen Heringe kommen in Schweden auf viele Arten auf den Tisch. Besonders bekannt ist Surströmming. Quelle: Pixabay © RheinDesign (CC0 Public Domain)


Die schwedische Küche – traditionell und voller Eigenheiten


Die schwedische Küche ist nicht so bekannt wie die Küche anderer europäischer Länder. Aber es gibt viel mehr als nur Köttbullar, Knäckebrot und Hering. Im Norden des Landes haben die Menschen traditionell mehr Wild und Rentier gegessen, während im Süden viel frisches Gemüse auf den Tisch kommt. Eines haben die schwedischen Gerichte gemeinsam: kontrastreiche Aromen. Für die Entwicklung der regionalen Lieblingsgerichte ist vor allem das Klima verantwortlich.

  • Im Norden steht beispielsweise Pitepalt häufig auf dem Speiseplan, das sind Kartoffelknödel gefüllt mit Schweinefleisch.
  • Im Süden mögen die Menschen mehr das Pytt i Panna, das ist ein Pfannengericht mit gewürfelten Kartoffeln, Fleisch oder Schinken und Eiern.
  • An der Ostküste ist ein kleiner, silbriger Ostseehering, der Strömming, sehr beliebt.

Eines ist jedoch in ganz Schweden gleich: Zum Essen darf niemals Limpa, das traditionelle Roggenbrot, fehlen. Der Begriff SOS ist auf vielen schwedischen Speisekarten zu finden. Das bedeutet Smör für Butter, Ost für Käse und Sill für Hering. Generell sind Fisch und alle Arten von Meeresfrüchten in der schwedischen Küche sehr beliebt.
Nicht zuletzt deswegen gibt es auch unzählig viele Methoden der Fischzubereitung. Eine berühmte schwedische Spezialität ist weit über die Landesgrenzen bekannt: Surströmming, das einen sehr intensiven, strengen Geruch hat. Es war früher das Alltagsgericht der Bauern im Norden des Landes. Hinter dem Namen verbirgt sich ein saurer Hering, der direkt nach dem Fangen in Salzlake eingelegt wird und zu gären beginnt. Diese Heringe schmecken besonders gut im Zusammenspiel mit anderen Zutaten, wie gekochten Kartoffeln, Butter und roten Zwiebeln. Das Ganze wird auf eine „Tunnbröd“ verteilt, aufgerollt oder in kleinen Stückchen gegessen.


Ist das Leben in Schweden nicht teuer?


Ganz allgemein ist das Leben unwesentlich teurer als in Deutschland, abgesehen von Alkohol und einem Restaurantbesuch. Deshalb ist es in Schweden gang und gäbe, dass die Menschen sich gegenseitig in ihre Häuser einladen und dort gemeinsame Stunden verbringen, gemeinsam kochen und essen. Das ist auch der Grund, warum die Menschen in Schweden wesentlich mehr Wert auf ihre Einrichtung und ein gemütliches Heim legen, als das in anderen Ländern der Fall ist.

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Kommentare

Kleiderhaus schließt

Gabriele Friedrich:
Das ist ja klar, die Leute bekommen nun die finanzielle Unterstützung im ALGII und können prima damit zu KiK und Co. Ich würde weiter sammeln für Obdachlose, der Winter kommt !!! Kindersachen kann man ja ebenso in Flüchtlingsunterkünften abgeben oder einschweißen und aufheben- das geht ja weiter und hört nicht "heute" auf.
Gabriele Friedrich:
[ ...] Der Volksbund [ Zitat ] Da streicht und verbietet die Regierung alles was mit "Volk" zu tun hat. In NRW heisst es auch nicht mehr " im Namen des Volkes, sondern "im Namen des Landes (NRW) und dann haben wir aber noch einen "Volksbund" hier und andere "Bünde" sonstwo... Meine Mutter hat Zeitlebens für die Kriegsgräber gespendet, als Kind war ich mit meiner Großmutter immer in Mayen an den Gräbern, wo ja auch oft eben nur der Stein liegt und man gar nicht weiß wo die Soldaten geblieben sind oder nur "wo" sie gefallen sind. Ehrlich gesagt, ich finde ein Denkmal reicht aus, der Kult der Kriegsgräber passt nicht mehr in diese Zeit. Natürlich ist das alles Ansichtssache. Ich persönlich spende für gar nichts mehr. Mir spendet auch niemand etwas, bei den Lebenden seht "ihr" alle weg.
Antje Schulz:
Also, der rheinland-pfälzische AfD-Landesvorsitzende Michael Frisch hat auf der offiziellen Homepage der AfD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz von einer überfälligen Maskenpflicht geschrieben. Jetzt schreibt der stellvertretende AfD-Landesvorsitzende Jan Bollinger hier in dieser Pressemitteilung, daß eine Maskenpflicht nicht sinnvoll ist. Bei der AfD Rheinland-Pfalz weiß anscheinend die linke Hand nicht, was die rechte Hand schreibt.
Karsten Kocher:
Eine hochnotpeinliche Pressemitteilung der AfD.
Stefan Knoll:
Wieder eine dieser lächerlichen Pressemitteilungen von Jan Bollinger. Wieviele Schulklassen gibt es in der Stadt Neuwied und wieviele Schulklassen im Landkreis Neuwied? Und wieviele Kino- und Theatersääle gibt es in Neuwied und Ungebung?
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