Blaulicht | 19.03.2025

Polizei gibt Entwarnung in Koblenz

Verdacht auf Giftköder nicht bestätigt

Symbolbild Quelle: pixabay.com

Koblenz. In Koblenz wurden an zwei verschiedenen Tagen im Februar 2025, am Sonntag, den 9., und am Dienstag, den 18., vermeintliche Giftköder in der Naumburgerstraße auf der Karthause gemeldet. Die Polizei und das Ordnungsamt wurden über Teller informiert, die verschiedene Fleischstücke und -klößchen enthielten. Diese Teller waren auf einer Erhöhung platziert, sodass sie für Hunde nicht direkt zugänglich waren. Auffällig war, dass weder innere noch äußere Fremdkörper sichtbar waren. Die Polizei beschreibt den Ort der Ablage als ungewöhnlich, da die Teller mit den Essensresten offen und gut sichtbar für Dritte aufgestellt waren, anstatt versteckt oder abgedeckt zu sein. Dieses Vorgehen wird als unwahrscheinlich angesehen, um Hunden zu schaden. Die durchgeführte Analyse der Essensreste ergab, dass keine chlor- oder bromhaltigen oder anderweitig toxikologisch relevanten Substanzen in den Proben nachgewiesen werden konnten. Die Essensreste zeigten sich somit als unauffällig. Trotz dieser Ergebnisse rät die Polizei grundsätzlich zur Vorsicht im Umgang mit derartigen Essensresten.

BA

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