Blaulicht | 15.04.2023

Neuwied

Verfolgungsfahrt mit Straßenverkehrsgefährdung - Zeugen gesucht

Neuwied. Am Freitag, dem 14.04.23 gegen 16:40 Uhr, sollte im Rahmen der Streife ein schwarzer Polo mit angebrachten amtlichen Kennzeichen NR- Z 1009 einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Dem Fahrzeug wurden im Bereich der B256 in Fahrtrichtung Weißenthurm mittels Leuchtschrift Stopp Polizei in Kombination mit eingeschaltetem Blaulicht Anhaltezeichen gegeben. Der Fahrer missachtete jedoch in der Folge die Anhaltezeichen, so dass zusätzlich Martinshorn eingeschaltet wurde. Aufgrund ausbleibender Reaktion des Fahrers erstreckte sich im weiteren Verlauf die Verfolgung des Fahrzeugs über die L 307 (Engerser Landstraße außerorts von Neuwied), wieder über die B 256 in Fahrtrichtung Rengsdorf, bis letztlich in das Neuwieder Industriegebiet (Allensteiner Straße). Hier überfuhr der Fahrer, um den verfolgenden Streifenwagen abzuhängen, rücksichtslos und grob verkehrswidrig Verkehrsinseln und eine stark befahrene Kreuzung, bei welcher er das für ihn geltende Rotlicht der Lichtzeichenanlage missachtete. Das Fahrzeug konnte letztlich im Industriegebiet Neuwied gefahrenfrei und ohne Verletzte zum Anhalten gebracht und der 30-jährige, bereits amtsbekannte Fahrzeugführer aus Neuwied, vorläufig festgenommen werden. Am geführten Fahrzeug des Beschuldigten befanden sich nicht auf das Fahrzeug zu gelassene Kennzeichen. Zudem verfügt der Beschuldigte seit mehreren Jahren über keine gültige Fahrerlaubnis mehr. Im Fahrzeug befanden sich dessen 30-jährige Lebensgefährtin sowie drei Kleinkinder im Alter zwischen 6 Monaten und 7 Jahren. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Koblenz wurde der Beschuldigte wieder auf freien Fuß entlassen, das Fahrzeug jedoch sichergestellt. Den Fahrer erwarten nun mehrere Strafverfahren, u.a. wegen Kennzeichenmissbrauch, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Straßenverkehrsgefährdung, Nötigung etc.

Verkehrsteilnehmer die zum o.a. Zeitpunkt die betroffenen Strecken befahren haben und ggfls. durch den Fahrer des schwarzen Polos gefährdet oder genötigt wurden, werden gebeten sich mit hiesiger Dienststelle in Verbindung zu setzen.

Eine Pressemitteilung der Polizeidirektion Neuwied/Rhein.

 

 

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