Blaulicht | 14.07.2019

Autofahrer nötigt und gefährdet Verkehr auf B42 zwischen Urmitz und Koblenz

Verrückter Audi-Fahrer drängelt zuerst und leitet später Notbremsung ein

Polizei sucht weitere Hinweise

Verrückter Audi-Fahrer drängelt zuerst und leitet später Notbremsung ein

Koblenz. Am Sonntag, 14. Juli, gegen 14:50 Uhr nötigte und gefährdete der Fahrer eines braun-grauen Pkw Audi A6 mit KO-Kennzeichen mehrere Fahrzeugführer auf der B9. Ein Geschädigter überholte in Höhe des Realmarktes Mülheim-Kärlich einen anderen Pkw mit der erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. Der Fahrer des Audi folgte dem Zeugen über mehrere Sekunden so dicht, dass der Zeuge im Rückspiegel die Scheinwerfer des Audi nicht mehr sehen konnte. Der Mindestabstand war somit gefährlich unterschritten. Kurzfristig versuchte der Drängler dann verkehrswidrig rechts zu überholen, was aufgrund der Verkehrssituation misslang. Unmittelbar danach scherte er wieder nach links aus und fuhr erneut mit deutlich zu geringem Abstand hinter dem Vorausfahrenden. In Höhe der Anschlussstelle B9 / BAB 48 gelang es dem Drängler dann, den Vorausfahrenden rechts zu überholen. Noch bevor der Überholvorgang komplett abgeschlossen war, fuhr der Drängler auf die linke Spur vor den Zeugen. Dabei betrug der Abstand zwischen beiden Pkw lediglich ca. 10 Meter, bei einer Geschwindigkeit von ca. 120 km/h. Unvermittelt bremste der Audi-Fahrer bei diesem sehr geringen Abstand ohne erkennbaren Grund stark ab und verzögerte seine Geschwindigkeit auf ca. 20 km/h. Der Geschädigte konnte nur durch Zufall einen Zusammenstoß mit dem Fahrer des Audi vermeiden. Die vom Audi-Fahrer verursachte Notbremsung nötigte auch mehrere hinter den beiden Pkw fahrende Kraftfahrzeugführer zu einer Vollbremsung auf der B9. Insbesondere die Fahrer dieser Fahrzeuge werden aufgerufen, sich bei der Polizei in Koblenz zu melden. Der Fahrer des ausgebremsten Pkw erstattete Anzeige bei der Polizeiinspektion Koblenz 1. Er fuhr einen weißen VW Golf mit einem Kennzeichen aus dem Landkreis Konstanz (KN). Hinweise werden an die Polizeiinspektion Koblenz 1 unter Tel. (02 61) 1 03 25 10 erbeten.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Koblenz

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