Mehr als 150 Einsatzkräfte vor Ort – Glutnester und Wurzelbrände werden weiterhin bekämpft
Waldbrand bei Langscheid: Löscharbeiten werden am Samstag fortgesetzt
KREIS MYK. Die Lage im Brandgebiet bei Langscheid ist auch am heutigen Samstag weiterhin unter Kontrolle. Die Löscharbeiten sind jedoch noch nicht abgeschlossen. Nachdem die Einsatzkräfte die Brandbekämpfung während der gesamten Nacht fortgesetzt haben, dauern die Arbeiten auch zur aktuellen Stunde an. Das rund 50 Hektar große Brandgebiet ist in drei Einsatzabschnitte unterteilt. In jedem Abschnitt sind derzeit jeweils rund 30 bis 40 Feuerwehrkräfte mit der weiteren Brandbekämpfung beschäftigt. Insgesamt befinden sich aktuell mehr als 150 Einsatzkräfte im Einsatz. Landrat Marko Boos ist seit dem Morgen ebenfalls wieder im Einsatzgebiet, um sich vor Ort ein Bild von der aktuellen Lage und den laufenden Arbeiten zu machen.
Tanklöschfahrzeuge pendeln fortlaufend in die betroffenen Bereiche, um die Wasserversorgung sicherzustellen. Unterstützung bei der Wasserzuführung erhalten die Einsatzkräfte weiterhin von örtlichen Landwirten. Auch wenn Teile der betroffenen Fläche augenscheinlich bereits gelöscht erscheinen, sind weiterhin umfangreiche Nachlöscharbeiten erforderlich. Glutnester und insbesondere Wurzelbrände müssen aufgespürt, freigelegt und teilweise in Handarbeit abgelöscht werden. Unter anderem sind Einsatzkräfte mit Löschrucksäcken im Gelände unterwegs, um kleinere Glutnester gezielt abzulöschen. Unterstützung kommt zudem von Landesforsten Rheinland-Pfalz. Im Wald werden mit Großgerät unter anderem Schneisen angelegt, um die weitere Brandbekämpfung zu unterstützen.
Eine zusätzliche Belastung für die Einsatzkräfte stellen die hohen Temperaturen dar. Um die Kräfte vor Ort abzulösen und zu unterstützen, sind daher auch überörtliche Einheiten im Einsatz. Unterstützung kommt unter anderem aus dem Landkreis Ahrweiler sowie aus Kaiserslautern.
Die Einsatzleitung weist erneut darauf hin, dass keine weiteren Zivil- oder Spontanhelfer benötigt werden. Die Bevölkerung wird gebeten, das Einsatzgebiet zu meiden und nicht eigenständig dorthin zu kommen. Gleichzeitig bedanken sich Landrat und ausdrücklich bei allen Helferinnen und Helfern, die am Freitag spontan ihre Unterstützung angeboten und geleistet haben. Insbesondere örtliche Landwirte haben mit ihren Fahrzeugen und Wasserfässern einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung der Brandbekämpfung geleistet.
Die Feuerwehr wird die Arbeiten im Brandgebiet weiter fortsetzen. Die Lage bleibt unter Kontrolle und wird durch die Einsatzleitung kontinuierlich bewertet. Über weitere Entwicklungen wird informiert. Damian Morcinek
Foto: Kreisverwaltung
Foto: Kreisverwaltung
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