Blaulicht | 25.11.2025

Die Polizei ermittelt gegen Schwarzarbeit

Westerwald: Mehrere illegale Aufenthalte durch Kontrollen beendet

Symbolbid.Foto: VGV - stock.adobe.com

Westerwald. Im Westerwald wurden im Rahmen von Verkehrskontrollen durch die Polizeiinspektion Westerburg mehrere Verstöße gegen aufenthalts- und arbeitsrechtliche Bestimmungen festgestellt.

Kontrolle in Rennerod

Am 17. November 2025 kontrollierten die Beamten gegen 06:30 Uhr auf der Bundesstraße 54 in der Gemarkung Rennerod einen 31-jährigen moldauischen Staatsangehörigen, der für ein Glasfaserunternehmen tätig war. Der Mann verfügte weder über die erforderliche Aufenthaltserlaubnis noch über eine Genehmigung zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit. In enger Zusammenarbeit mit der zuständigen Ausländerbehörde wurden aufenthaltsbeendende Maßnahmen eingeleitet. Die strafrechtlichen Ermittlungen beziehen sich auf Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz sowie auf einen Verstoß gegen das Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit.

Kontrolle in Höhn

Am 18. November 2025 fiel den Beamten gegen 15:30 Uhr auf der Bundesstraße 255 in der Gemarkung Höhn ein Kastenwagen auf, in dem vier Personen auf lediglich drei Sitzplätzen befördert wurden. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass drei albanische Staatsangehörige im Alter von 43, 27 und 32 Jahren ohne gültige Aufenthaltstitel und ohne Genehmigung zur Arbeitsaufnahme einer nicht angemeldeten Tätigkeit bei einer Trockenbaufirma nachgingen. Gegen sie wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Aufenthalts sowie wegen Verstößen gegen das Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit eingeleitet. In Zusammenarbeit mit den zuständigen Ausländerbehörden wurden auch hier aufenthaltsbeendende Maßnahmen eingeleitet. Der albanische Fahrzeugführer war zudem nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und muss sich ebenfalls strafrechtlich verantworten.

Ermittlungen gegen Unternehmer

Gegen die jeweiligen Unternehmer der betroffenen Firmen wurden Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts der Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt, wegen Verstößen gegen das Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit sowie wegen Vorenthaltens beziehungsweise Veruntreuens von Arbeitsentgelten eingeleitet. Die Polizeiinspektion Westerburg stellt fest, dass Verkehrskontrollen neben der Gewährleistung der Verkehrssicherheit auch dazu beitragen können, Verstöße gegen aufenthalts- und arbeitsrechtliche Bestimmungen zu erkennen. Die weiteren Ermittlungen erfolgen in Abstimmung mit den zuständigen Ausländerbehörden sowie den zuständigen Hauptzollämtern.

BA

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  • Betroffener: Wiedermal ein Totalversagen der Justiz und es werden Täter geschützt ! Inzwischen darf man sich wirklich fragen ob diese Justiz überhaupt noch der Gerechtigkeit und dem Volk dient oder einfach nur noch die Politiker zu schützen versucht !
  • Ingo Materne: Der Artikel überzieht aus meiner Sicht deutlich. Ja: Lärm, Schattenwurf und konkrete Abstände müssen im Genehmigungsverfahren sauber geprüft werden. Aber aus der aktuellen Studienlage lässt sich keine...
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