Förderverein des Wildpark Westerwald hofft auf viele weitere Fördermitglieder
Wildpark in Gackenbach und Familiendorf in Hübingen gemeinsam
Gackenbach. Zwischen dem aufstrebenden Wildpark Westerwald in Gackenbach und dem aktuell um sein Überleben kämpfenden Familienferiendorf (FFD) im benachbarten Hübingen gibt es eine enge Verbindung - beide Einrichtungen im Buchfinkenland arbeiten wo immer möglich zusammen und unterstützen sich gegenseitig.
Das wurde jetzt auch dadurch deutlich, dass der Förderverein des Wildparks zur seiner notwendig gewordenen Außerordentlichen Mitgliederversammlung ins FFD eingeladen hatte.
Als Zeichen dafür, dass die Verbindung lebt, freuten sich alle Anwesenden, dass Bernd Höhne als Vorsitzender des „Wildparkvereins“ zum Beginn der Veranstaltung Michael Nagel als Geschäftsführer des FFD als neues Fördermitglied aufnehmen konnte.
„Wir hoffen auf Rettung und werden dann wie gehabt viele Familien aus dem FFD zur Stärkung der Einnahmen in den Wildpark schicken“, so Nagel. „Und wir werden im Park angemessen dafür werben, dass unsere Gäste gerne auch im FFD Erholung suchen“, antworte Höhne. Beide betonten, dass es in der Natur- und Umweltbildung für Kinder und Jugendliche gemeinsame Konzepte geben soll.
Leider hat das zurückliegende Unwetter auch im Wildpark Schäden verursacht, weshalb einige Wege kurzzeitig schwer nutzbar waren: „Aber wir sind dabei die Schäden zeitnah zu beseitigen!“, betonte Wildpark-Geschäftsführerin Henrieke Böß. Sie berichtete über die bevorstehende Schaffung einer Nerzanlage, das Sommerfest am 1.8. und darüber, dass die hochmoderne und absolut sichere neue Rodelbahn in 2027 eröffnet wird. Aktuell sei man mit dem Team dabei, auch interessierte Fördermitglieder in notwendige praktische Arbeiten einzubeziehen. Ab Mitte Juli werde zudem der Kiosk von einem neuen Pächter übernommen, der das Angebot erweitern will. „Die Schaffung einer darüber hinausgehenden Gastronomie haben wir aber für die Zukunft weiter im Blick“, stelle Mitgesellschafterin Tanja Stephan fest.
Nach dem Ausscheiden von Boris Brink aus dem Vorstand, wurde Sabine Schliecker einstimmig zur neuen Schatzmeisterin des Vereins gewählt. Zuvor wurde unter Leitung ihres Vorgängers Brink die Satzung des inzwischen schon anerkannten e.V. überabeitet und ebenfalls einstimmig beschlossen.
Nicht einstimmig, aber mit großer Mehrheit, hat sich die Versammlung dann auch für ein Vereinslogo entschieden: neben anderen Entwürfen machte der mit dem Wisent das Rennen (siehe Anlage). Erfreut zeigten sich alle über die positive Besucherentwicklung im Park. Verbesserungsbedarf wird noch bei der regionalen Ausschilderung gesehen und man will sich dafür einsetzen, dass die aus dem Gelbachtal zum Park führenden Straßen verbessert werden.
Als Gesellschafter des Wildparks und Vereinschef dankte Bernd Höhne allen für das bisher gezeigte Engagement und meinte abschließend: „Lasst uns zusammen nach dem weitgehend abgeschlossenen Vereinsaufbau viele neue Fördermitglieder werben und weiter so verlässlich zusammenarbeiten, dann hat der Park eine gute Zukunft!
Pressemitteilung Förderverein Wildpark WW e.V.