Allgemeine Berichte | 09.08.2015, 11:00 Uhr

GTRVN-Ruderinnen und -Ruderer auf Rudertrip in Sachsen-Anhalt

214 Kilometer auf Unstrut, Saale und Elbe gerudert

Drei-Flüsse-Wanderfahrt war interessante Herausforderung

Die Teilnehmer in Bernburg an der Saale.  Privat

Neuwied. Pünktlich zum Beginn der rheinland-pfälzischen Sommerferien starteten zwölf GTRVN-Ruderinnen und -Ruderer im Alter von 16 bis 55 Jahren zu einem zehntägigen Rudertrip in Richtung Sachsen-Anhalt. Genau genommen lag der Startpunkt der Tour im thüringischen Roßleben, wenige Kilometer von der Landesgrenze nach Sachsen-Anhalt entfernt. Die erste Ruderetappe wurde ausschließlich auf dem schmalen und kurvenreichen Flüsschen Unstrut zurückgelegt. Am zweiten Tag passierten die Neuwieder die Domstadt Naumburg. Hier, am Zusammenfluss von Unstrut und Saale, prägen 1000 Jahre alte Weinberge und Burgen die Uferlandschaft. Weitere Stationen der Rudertour waren die Saalestädte Weißenfels, Merseburg, Halle und Bernburg.

Der im idyllischen Elbe-Saale-Winkel gelegene Zielort Barby an der Elbe wurde am Abend des neunten Reisetages wohlbehalten erreicht. Insgesamt legten die Neuwieder Wassersportler eine Strecke von 214 Ruderkilometern zurück, dabei mussten 21 Schleusen passiert werden.

Ruhige Rudergewässer

Die sonst den viel befahrenen Rhein und seine dicht besiedelten Uferregionen gewohnten Ruderer erlebten absolut ruhige und wenig befahrene Rudergewässer in einer von Weinbau, Wald, Wiesen und Felsformationen geprägten Landschaft.

Für Abwechslung sorgte ein kulturelles Rahmenprogramm mit Besichtigung der Kaiserdome in Merseburg und Naumburg sowie einer Stadtführung und Museumsbesuchen in der Universitätsstadt Halle. Die ausgewogene Mixtur aus sportlicher Betätigung, ruhigen Rudergewässern, abwechslungsreicher Landschaft und kulturellen Eindrücken trug dazu bei, dass alle zwölf Teilnehmer am zehnten Reisetag bestens erholt wieder in Neuwied eintrafen. Beim nächsten Rudertraining auf dem Rhein wird man sich wehmütig an das stressfreie Rudern auf den Flüssen Sachsen-Anhalts erinnern.

Die Teilnehmer in Bernburg an der Saale. Foto: Privat

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