Pilgerfreude in der Eifel
23. Matthiaswallfahrt 2026 von Neuwied nach Trier mit Pilgerhochamt
aus Neuwied
Neuwied. 20 Pilgerinnen und Pilger aus Neuwied und Umgebung machten sich nach dem Fronleichnamsgottesdienst wieder auf den Weg nach Trier. Zum 23. Mal war das Ziel das Grab des Apostels Matthias in der gleichnamigen Basilika in Trier.
Am ersten Tag ging es in Andernach Richtung Maria-Laach los. Das Wetter spielte einigermaßen mit und unterwegs stimmten sich die Matthiaspilger mit Liedern und Gebeten auf die Pilgertage ein. Die beiden folgenden Nächte verbrachten sie in der Jugendherberge in Daun.
Am Freitag folgten sie dem Lieserpfad nach Manderscheid, wo in der Krypta der Pfarrkirche ein Gottesdienst zum Thema „Taufe“ gefeiert wurde. Am Samstag ging es, wie fast immer in den Jahren davor, von Kordel nach Trier. Abschluss war im Dom mit einer kurzen Andacht. Den Abend verbrachte die Gruppe in geselliger Runde in der Stadt und in der Jugendherberge.
Es waren wieder einmal beeindruckende Tage in der Natur der Eifel. Das Wetter spielte einigermaßen mit und der gelegentliche Regen tat der guten Stimmung keinen Abbruch. In der Planung für die kommenden Jahre geriet die 25. Wallfahrt in den Blick, die im Jahr 2028 begangen werden soll.
Gemeinschaftlicher Abschluss mit Ehrungen
Festlicher und emotionaler Abschluss war auch in diesem Jahr wieder das Pilgerhochamt in der Abtei St. Matthias. Mit anderen Gruppen erfolgte vorher der festliche Einzug. Zwei Neupilger aus Neuwied erhielten ihre Pilgermedaillen: Simona Hossu und Marco Friederichs. Nach dem Gottesdienst wurden Pia Simon und Andrea Seeberg für 20 Jahre und Pia Schmitz für ihre 5 Teilnahme geehrt.
Ein großes Lob gilt allen Pilgerinnen und Pilgern für ihre engagierte Beteiligung. So wurde auch diese Wallfahrt der Matthiaspilger Neuwied wieder zu einem ganz besonderen Gemeinschaftserlebnis.
Hermann-Josef Schneider