Allgemeine Berichte | 01.03.2014

Brustzentrum des Marienhaus-Klinikums Neuwied/Bad Neuenahr

250 Teilnehmer bei der Tagung

Veranstalter fanden gute Balance zwischen Fachvorträgen und Hinweisen

Zu Gast bei der elften Tagung des Brustzentrums Neuwied/Bad Neuenahr: Dr. Josef Spanier, Marienhaus Klinikum Maria Hilf Bad Neuenahr, Dr. Iris Schmidt-Forgber, Praxis für Strahlentherapie Neuwied, Prof. Dr. Volker Möbus, Klinikum Frankfurt-Höchst, Sophie Charlotte Fürstin zu Wied, Prof. Dr. Richard Berger, Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Neuwied, Dr. Edgar Frank, Radiologisches Institut Neuwied,Dr.Peter Ehscheid, Onkologe Neuwied, sowie Dr. Günter Merscshbächer, Geschäftsführer der Marienhaus KlinikenGmbH.privat

Neuwied. Bereits zum elften Mal veranstaltete das Brustzentrum des Marienhaus-Klinikums Neuwied/Bad Neuenahr seine Tagung zur Brustkrebserkrankung. Rund 250 Teilnehmer folgten der Einladung ins Foyer des Marienhaus- Klinikums St. Elisabeth in Neuwied. Die über Jahre hohe Teilnehmerzahl ist aber kaum verwunderlich - kennt doch fast jeder eine Frau im näheren oder weiteren Bekanntenkreis, die die Diagnose Brustkrebs erhalten hat. Wieder war es den Veranstaltern gelungen, eine gute Balance zwischen medizinischen Fachvorträgen sowie ganz praktischen und hilfreichen Hinweisen für betroffene Frauen herzustellen.

So nahm an der Podiumsdiskussion Julia Siekmann aus Hamburg teil, die vielen Brustkrebspatientinnen bekannt ist. Während einer Brustkrebserkrankung entwickelte sie - zunächst für den Eigengebrauch - die so genannten Echthaarbänder. Diese kamen bei Freunden, Ärzten und anderen Patientinnen so gut an, dass Julia Siekmann diese mittlerweile vertreibt und damit das Leben vieler Patientinnen angenehmer macht.

Während der Podiumsdiskussion wurde vor allem die Frage nach der positiven Krankheitsbewältigung vor, während und nach der Chemotherapie und Bestrahlung diskutiert. Alle Teilnehmer der Diskussion betonten die Möglichkeit, durch die Krankheit - nach dem ersten Schock und der Verzweiflung - bei guter Unterstützung neue Kraftfelder freizusetzen. So werden im hiesigen Brustzentrum die Patientinnen sowohl von Ärzten, Fachpflegekräften, Psycho-Onkologen als auch Seelsorgern betreut, und das teilweise über Jahre. Der gut versorgten Patientin kann es gelingen, die Erkrankung als Möglichkeit zu betrachten, innezuhalten, sich bewusst zu hinterfragen und den Lebensweg an dem momentanen Wendepunkt neu zu justieren.

Neben den Informationen zur Lebensführung und Krankheitsbewältigung wurden bei der Tagung aber auch wieder die neuesten medizinischen Erkenntnisse aufgezeigt. So wurden die Verfahren der Mammographie und Kernspintomographie von Dr. Edgar Frank, Radiologisches Institut Neuwied, gegenübergestellt und deren jeweilige Vorteile in der Diagnostik veranschaulicht.

Zudem wurden die aktuellen internationalen Erkenntnisse und deren Relevanz in der Diagnostik und Therapie vorgestellt. Prof. Dr. Volker Möbus von den Städtischen Kliniken Frankfurt-Höchst gab den Anwesenden dazu einen Überblick über die neuesten Forschungsergebnisse des weltweit größten Brustkrebskongresses, der kürzlich in San Antonio, Texas, stattfand. Neben vielen anderen Aspekten wies er auf die unterschiedlichen vorgeschlagenen Behandlungsansätze vor und nach der Menopause hin.

Dr. Iris Schmidt-Forgber, Praxis für Strahlentherapie Neuwied, berichtete unter anderem, dass Mamakarzinomzellen anders reagieren als sonstige Tumorzellen und daher auch anders bestrahlt werden müssen. Dr. Peter Ehscheid, Neuwied, griff die Frage nach dem Risiko der Osteoporose für die behandelte Frau auf und veranschaulichte Wege für die Patientin, das Risiko durch Ernährung oder Sport selbst zu minimieren.

Zu Gast bei der elften Tagung des Brustzentrums Neuwied/Bad Neuenahr: Dr. Josef Spanier, Marienhaus Klinikum Maria Hilf Bad Neuenahr, Dr. Iris Schmidt-Forgber, Praxis für Strahlentherapie Neuwied, Prof. Dr. Volker Möbus, Klinikum Frankfurt-Höchst, Sophie Charlotte Fürstin zu Wied, Prof. Dr. Richard Berger, Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Neuwied, Dr. Edgar Frank, Radiologisches Institut Neuwied,Dr.Peter Ehscheid, Onkologe Neuwied, sowie Dr. Günter Merscshbächer, Geschäftsführer der Marienhaus KlinikenGmbH.Foto: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Dauerauftrag 2026
Kleinanzeigen
Maschinenbediener, Staplerfahrer
Osterangebot
First Friday Anzeige März
SB Standesamt
Koblenz blüht // Frohe Ostern 2026
Osteraktion
Empfohlene Artikel
Blick in die Schützenhalle
154

Neuwied. Zahlreiche Besucher zog es am Karsamstag zum traditionellen Ostereierschießen der Neuwieder Schützengesellschaft 1833 e. V. in die Schützenhalle. Jung und Alt nutzten die Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen und gleichzeitig einige gesellige Stunden im Verein zu verbringen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2265

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
132

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Monatliche Anzeige
Alles rund ums Haus
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Imageanzeige Dauerauftrag 04/2026
Anlagenmechaniker
Ostergruß
Kreishandwerkerschaft - Anzeige Pool
Stellenanzeige
Angebotsanzeige (April)
Dauerauftrag 2026
Ostergrußanzeige
Feierabendmarkt Bad Neuenahr / o.B. Sponsoring
Titelanzeige
Unterstützeranzeige
Imageanzeige - Ostern
Stellenanzeige Personalsachbearbeiter/in