Allgemeine Berichte | 30.06.2026

Der sogenannte „Bremsweg“ ist viel länger als gedacht!

ADAC-Sicherheitstraining beeindruckt Fünft- und Sechstklässler am Werner-Heisenberg-Gymnasium

Schülerinnen präsentieren die Formel für den „Anhalteweg“

Neuwied. In der letzten Woche vor den Sommerferien fand unter der Leitung des ADAC-Moderators Volker Holzkämper am WHG Neuwied die alljährliche Aktion „Achtung Auto!“ statt. Wie gefährlich es ist, durch das Smartphone in der Hand oder durch Musik und Kopfhörer vom Straßenverkehr abgelenkt zu werden, das ist den Orientierungsstufenschülern spätestens jetzt klar. Die Lehrerinnen Dr. Athanasia Böhmer und Andrea Kiefer organisierten die Aktion, bei der die Schülerinnen und Schüler durch praxisnahe Übungen für verschiedene Gefahren im Straßenverkehr sensibilisiert wurden.

Dass die im Alltag oft genutzte Bezeichnung „Bremsweg“ zu kurz greift, da der tatsächliche „Anhalteweg“ eines Fahrzeugs aus „Reaktionsweg“ und „Bremsweg“ besteht, lernten die Kinder nicht nur anhand von Schätzspielen und Zahlen kennen. Ganz praxisnah sorgte ein Experiment – bei sengender Hitze im Schatten – für große Begeisterung: In Dreiergruppen durften sie in den PKW des ADAC einsteigen und live erleben, wie sich eine Vollbremsung bei 30 km/h anfühlt.

Dies sorgte nicht nur für Erstaunen bei den Insassen, die dabei doch ganz ordentlich durchgeschüttelt wurden. Auch die Zuschauer staunten über die erstaunliche Distanz, die das Fahrzeug bis zum Stillstand zurücklegt. Diese ist deutlich länger, als die Schülerinnen und Schüler zuvor auf der Teststrecke bei einer Stellprobe vermutet hatten, und daher staunten sie nicht schlecht, als die Reifen auf dem Schulhof quietschten. Das Sicherheitstraining des ADAC war auch in diesem Jahr ein großer Erfolg und viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gehen nun vermutlich bewusster und aufmerksamer durch das morgendliche Verkehrschaos.

Schülerinnen präsentieren die Formel für den „Anhalteweg“ Foto: Dr. Athanasia Böhmer

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