Altwieds Schutzhütte fertiggestellt
Die ehemaligen Burschen Altwieds feierten dieses Ereignis mit einer kleinen Feier vor Ort
Neuwied. Endlich ist sie vollständig fertig, Altwieds Schutzhütte im Naturschutzgebiet „Auf der Hardt“ auf dem Weg von Altwied nach Monrepos. Auch das miserable Wetter konnte die Erbauer nicht davon abhalten, dieses Ereignis mit einer kleinen Feier vor Ort zu begehen. Soweit das Wetter es zuließ, haben die ehemaligen Burschen Altwieds in ihrer Freizeit in Hunderten von Arbeitsstunden Samstag für Samstag an dem neu errichteten Unterstand gebaut. Alexander Strödter (nicht auf dem Bild) brachte seine Fertigkeiten als gelernter Schreiner ein. „Der lange Winter hat es nicht möglich gemacht, den Unterstand früher zu beenden“, erklärt für die ehemaligen Burschen Uwe Schellhaas, „noch in der letzten Woche haben wir die letzten Schindeln am Dach gemacht.“ Auch wenn die „Burschen“ in Altwied dafür bekannt sind, dass sie richtig anpacken können, und ihnen derartige Arbeiten durchaus auch Spaß machen, war es keine ganz leichte Aufgabe. Mit Schrecken erinnern sich die ehemaligen Burschen, bei denen jede Alterstufe von 20 bis weit über 60 vertreten ist, dass einer von ihnen bei den ersten Arbeiten in der gleißenden Sonne einen Zusammenbruch hatte und ärztlich behandelt werden musste. „Altwieds Burschen sind Leute, die nicht lange reden, sondern handeln und anpacken, wo es Not tut,“ war Altwieds Ortsvorsteher Dietrich Rühle begeistert, „und dieser Unterstand ist nun wahrlich ein Schmuckstück geworden, das wunderbar in dieses Naturschutzgebiet passt.“ Nunmehr können die Wanderer von und nach Monrepos an diesem Unterstand wieder innehalten und sowohl das Altwieder Naturschutzgebiet als auch das wunderbare Panorama über Westerwald, Eifel und Rheintal genießen. Eine Aufgabe haben die ehemaligen Burschen allerdings noch nicht gelöst: Die Schutzhütte muss noch einen Namen bekommen. Das soll nun in der nächsten Versammlung geklärt werden.
Ortsvorsteher Dietrich Rühle (l.) gratuliert den Altwieder „Burschen“ zur Fertigstellung des Unterstandes. Foto: privat
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