Allgemeine Berichte | 27.09.2026, 13:50 Uhr

Klimagerechtigkeit & Kinderrechte

Amnesty International Neuwied informiert über Klimagerechtigkeit und Kinderrechte

Mitglieder der Neuwieder Gruppe von Amnesty International : Inge Rockenfeller, Theresia Knieke, Beate Junglas-Krischar, Uwe Krämer,Manfred Kirsch, Rainer Temming, Stefan Kühr und Susanne Kudies

Neuwied. Die Neuwieder Gruppe der international tätigen Menschenrechtsorganisation Amnesty International informierte am Samstag auf dem Neuwieder Luisenplatz über ihre Arbeit zu den Themen ‚Klimagerechtigkeit‘ und ‚Kinderrechte‘! – Gruppensprecherin Susanne Kudies erklärte: Beide Themen sind eng vernetzt miteinander, so bedrohe der voranschreitende Klimawandel insbesondere in den Regionen des globalen Südens zusehend auch immer mehr die Menschenrechte, - hier besonders auch die Kinderrechte, wie sie in der UN-Kinderrechtscharta enthalten sind. ‚Klimaschutz ist Menschenschutz!“ - Dabei gelte es bei der Umsetzung nicht nur den Schutz von Flora und Fauna, sondern auch den Schutz der Menschenrechte zu berücksichtigen. Die Umsetzung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte aller Menschen steht hier im Fokus. Nur so kann auch eine Klimagerechtigkeit erreicht werden. Deshalb gelte es bei der Implementierung von Maßnahmen für eine eine nachhaltige Umsetzung von Klimagerechtigkeit global vernetzt zu arbeiten und intersektional zusammenzuarbeiten. „Nur, wenn Staaten, Behörden Nicht-Regierungsorganisationen ihre Maßnahmen durch gezielte Dialogführung aufeinander anpassen, kann es gelingen, Klimagerechtigkeit für alle Menschen, Erwachsene und Kinder, nachhaltig umzusetzen!“ Amnesty-Gruppenmitglied Theresia Knieke fügte hinzu: „Kinder sind besonders stark betroffen von Umweltkatastrophen. Die Kindersterblichkeit im globalen Süden hat stark zugenommen, bedingt durch Dürreperioden und Ernteausfälle durch Umweltkatastrophen. Es sind immer mehr Kinder betroffen. Auch das Recht auf Bildung und Schulbesuch wird durch die Zerstörung von Bildungsinfrastruktur durch Umweltkatastrophen und einem erhöhten Anteil von Kinder-Zwangsarbeit immer mehr eingeschränkt. Diese Rechte gilt es nachhaltig zu schützen, im Rahmen einer globalen Strategie für Klimagerechtigkeit“. Gruppe Neuwied - Amnesty International

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Mitglieder der Neuwieder Gruppe von Amnesty International : Inge Rockenfeller, Theresia Knieke, Beate Junglas-Krischar, Uwe Krämer,Manfred Kirsch, Rainer Temming, Stefan Kühr und Susanne Kudies Foto: Susanne Kudies

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