Allgemeine Berichte | 11.07.2014

Männerchor „Cäcilia“ Irlich entdeckt die Nachbarstadt

Andernacher Historie und Erlebniswelt kennengelernt

Die Sänger des Männerchors am Geysir-Erlebniszentrum. Privat

Irlich. In der beschaulichen Nachbarstadt auf der gegenüberliegenden Rheinseite waren die Irlicher

Sänger schon sehr oft. Aber manches Neue kennengelernt und Einblicke in die sehens- und hörenswerte Historie dieser ehemaligen Römersiedlung haben viele erst mit einer neuerlichen Stippvisite gewonnen. Begonnen hat die „Entdeckungsreise“ in die Bäckerjungenstadt mit dem Besuch des auf Vulkantätigkeit ausgerichteten Museums, wo anhand anschaulicher Experimente die physikalischen und geologischen Zusammenhänge von Geysiren erklärt werden. Mit dem Schiff ging es danach zum Namedyer Werth, wo in Natura die Hauptattraktion der Andernacher Erlebniswelt, der angeblich höchste Kaltwasser-Geysir der Welt bestaunt werden konnte. Fremdenführerin Christa Schmitt informierte beim anschließenden Stadtrundgang sehr fundiert und ausführlich über viele Sehenswürdigkeiten des historischen Andernach. Angefangen mit der im Jahr 1691 errichteten Rheinzollstation, dem Andernacher Bollwerk, welches heute als Ehrenmal für die Gefallenen beider Weltkriege dient. Das alte Rathaus wurde neben anderem besichtigt, in dem sich in 13 m Tiefe unter einer ehemals jüdischen Synagoge ein rituelles Reinigungsbad - die Mikwe - befindet, welche vom Grundwasser des Rheins versorgt wird, und endend mit der Besichtigung der Ausgrabungen einer römischen Ansiedlung auf dem Gelände der ehemaligen Weissheimer-Malzfabrik. Sehr interessant aber auch der an vielen Stellen der Stadtbefestigung angelegte Obst- und Gemüseanbau, mit dem Andernach bundesweit als „Essbare Stadt“ bekannt wurde und inzwischen viele Nachahmer gefunden hat. Erfüllt mit neuen Erkenntnissen, inzwischen auch durstig und müde von einem strapaziösen Rundgang steuerte man den Gasthof „Alt Andernach“ an, in dessen gemütlichem Biergarten das „leibliche Wohl“ nicht zu kurz kam, bevor der mittlerweile eingetroffene Bus zur Heimreise mahnte.

Die Sänger des Männerchors am Geysir-Erlebniszentrum. Foto: Privat

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Imageanzeige
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0399#
Feuerwehrfest Plaidt
seniorengerechter Badausbau
Stellenanzeige Landschaftsgärtner und Hausmeister, 1.Anzeige "2+1 Aktion"
Blaulichtfest in Grafschaft-Ringen, 11. – 12.07.26
Blaulichtfest in Grafschaft-Ringen, 11. – 12.07.26
Stellenanzeige
Empfohlene Artikel
Symbolbild.
85

Der Hochsommer bringt Bewegung in viele Lebensbereiche. Während einige Sternzeichen von frischer Energie und positiven Begegnungen profitieren, verlangen andere Situationen Geduld, Gelassenheit oder den Mut, Gewohntes zu hinterfragen. Die warmen Tage fördern Unternehmungslust, spontane Ausflüge und Gespräche unter freiem Himmel – gleichzeitig können Hitze und Termindruck schneller an die eigenen Grenzen führen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Ein Fahrzeug fuhr aus bislang ungeklärter Ursache von der Bismarckstraße kommend über die Breitestraße/Beckstraße in die gegenüberliegende Fußgängerunterführung.
1149

Andernach. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Donnerstag, den 09.07.2026, gegen 10:50 Uhr in der Innenstadt von Andernach. Ein Fahrzeug fuhr aus bislang ungeklärter Ursache von der Bismarckstraße kommend über die Breitestraße/Beckstraße in die gegenüberliegende Fußgängerunterführung. Bei dem Unfall wurden mindestens zwei Personen verletzt.BA

Weiterlesen

Ein Symbol für einen besonderen Menschen: Seinen Einkaufswagen schob Rudolf Schwab Tag für Tag durch Sinzig, half, wo Hilfe gebraucht wurde, und sorgte mit großem Engagement für Sauberkeit und Ordnung.
513

Engagierter Bürger Sinzig

Nachruf auf Rudolf Schwab

Sinzig. Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Rudolf Schwab, einem Menschen, der über viele Jahre das Gesicht unserer Stadt mitgeprägt hat – nicht durch laute Worte oder großes Aufsehen, sondern durch sein tägliches, selbstloses Handeln.

Von Reiner Friedsam aus Sinzig

Weiterlesen