Allgemeine Berichte | 20.06.2015

Bürgergemeinschaft Pro Heimbach-Weis e.V.

Auf den Spuren der Antike

Die Römer-, Kultur- und Weinstadt Trier war das Ziel der Vereinsfahrt

Die Teilnehmer der Vereinsfahrt verbrachten einen spannenden Tag in der Römerstadt.privat

Heimbach-Weis. Der Eindruck hat sich erneut bestätigt: Petrus muss insgeheim Mitglied von Pro Heimbach-Weis sein. Noch bei der Abfahrt der 78 Mitglieder und Freunde der Bürgergemeinschaft Pro Heimbach-Weis in Richtung Trier regnete es Bindfäden.

Doch Petrus hatte Erbarmen. Je näher die beiden Busse dem Ziel kamen, umso öfter zeigte sich die Sonne. Und als um 11 Uhr die Stadtführung am Amphitheater begann, lachte sie über der antiken Stätte.

Während der Fahrt hatten die Organisatoren die Reisegruppe mit Informationsmaterial versorgt. Dazu gehörten unter anderem zwölf Fragen einer Stadtrallye, um den Teilnehmern einen nachhaltigen Eindruck von der diesjährigen Vereinstour zu vermitteln.

In drei Gruppen aufgeteilt erfuhren die Teilnehmer in einer Togaführung (Reiseführer in historischen römischen Kostümen) zunächst, wie die Römer im Amphitheater die Gladiatorenkämpfe veranstalteten. Danach ging es zur Konstantinbasilika. Hier berichteten die Reiseführer über die Zeit Konstantins als Kaiser des Weströmischen Reiches und seine Bedeutung für die damaligen Christen. Bekanntlich wurde unter seiner Herrschaft das Christentum zur wichtigsten Religion im römischen Reich. Auch die architektonische Geschichte sowie die Funktion der Basilika waren ein Thema.

Stadtführung und diverse Besichtigungen waren angesagt

Auf dem weiteren Weg in die Innenstadt erreichte man den Dombezirk. Die Teilnehmer erhielten interessante Einblicke in die wechselvolle Baugeschichte des Trierer Doms. Bei der Führung um den Dom und in den Kern der Stadt erkannten sie die gelungene Symbiose von gewachsenen historischen Strukturen und einer modernen Gestaltung der Stadt, die sich insbesondere auf gemütlichen Plätzen mit wunderbaren Brunnenanlagen zeigt.

Die Führung endete an der berühmten Porta Nigra, dem kolossalen antiken Stadttor. Die Porta Nigra ist eines der neun Trierer Bauwerke, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören.

Nach der Stadtführung war erst einmal Freizeit angesagt und man konnte in den schönen Straßencafés relaxen, in den Geschäften Hübsches erwerben oder die Fragen der Stadtrallye abschließend beantworten.

So sah man schließlich getrost der Auswertung entgegen, die im Weingut Deutschherrenhof in Trier stattfand. Bei einer zünftigen Weinprobe mit sechs verschiedenen Weinen und ausgewählten Speisen, teilweise auf dem Holzkohlenfeuer zubereitet, wurden die drei Gewinner ermittelt und die Preise verliehen. Dies sorgte noch einmal für eine aufgelockerte und lustige Stimmung, wobei Elke Schäfer den Hauptpreis gewann. Zum Abschluss des Abends freute sich Adolf Zils, der Vorsitzende von Pro Heimbach-Weis, mit den Reiseteilnehmern über die gelungene Vereinsfahrt.

Die Teilnehmer der Vereinsfahrt verbrachten einen spannenden Tag in der Römerstadt.Foto: privat

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