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EHC Neuwied - Eishockey Regionalliga West

Bären sind gerüstet für zwei Topspiele

Freitag, 14. Dezember, Heimspiel gegen Dinslaken, Sonntag, 16. Dezember auswärts gegen Hamm

Bären sind gerüstet für zwei Topspiele

Kevin Wilson spielt am Freitagabend für die Bären gegen seinen Ex-Klub Dinslaken. Foto: EHC

13.12.2018 - 15:00

Neuwied. Es hakte etwas im Getriebe der Neuwieder Bären bei den beiden Niederlagen gegen die Ratinger Ice Aliens (2:3) und den Herforder EV (2:7). Der EHC ging zum ersten Mal in dieser Saison in der Eishockey-Regionalliga West zweimal am Stück als Verlierer vom Eis, fand daraufhin gegen den Neusser EV jedoch die passende Antwort (11:2). „Die elf Tore haben uns gut getan“, sagte Daniel Benske nach dem überzeugenden Erfolg gegen seinen Ex-Verein. Vor allem im letzten Drittel, das Neuwied mit 5:1 für sich entschied, platzte im Angriff der Knoten. „Wir hatten in den Partien zuvor das Scheibenglück nicht auf unserer Seite“, analysierte der EHC-Trainer. „Wenn wir uns das wieder erarbeiten, werden wir auch wieder die Topspiele für uns entscheiden.“

In diese Rubrik sortiert Benske die beiden Begegnungen am bevorstehenden Wochenende ein: Am Freitagabend spielt der Tabellenzweite ab 20 Uhr im Icehouse gegen die Dinslakener Kobras, am Sonntag ist man ab 18.30 Uhr beim Spitzenreiter Hammer Eisbären zu Gast, die mit sieben Zählern Vorsprung souverän die Tabelle anführen und erst eine Saisonniederlage einstecken mussten – beim 4:5 vor einem Monat in Neuwied. Schaffen die Deichstädter eine zweite Überraschung gegen den Titelfavoriten? „Die kommenden Wochen zeigen, wo unsere derzeit Mannschaft wirklich steht“, will Hamms Trainer Ralf Hoja die sechs zweistelligen Siege aus den jüngsten acht Partien nicht überbewerten.

Aber zunächst geht es für Neuwied daheim gegen Dinslaken. Einen Gegner, der unangenehm spielt und deutlich stärker ist als es der siebte Tabellenplatz vermuten lässt. „Dinslaken hat eine super Mannschaft mit zwei starken Kontingentspielern. Wir erwarten wieder einen Gast, der kratzt, beißt und kämpft“, stellt Benske seine Spieler auf eine mutige Mannschaft vom Niederrhein ein, die vor kurzem in Diez gewann und das erste Gastspiel in Neuwied auch deshalb mit 4:8 verlor, weil sie zu viele Strafzeiten kassierte. Seitdem änderte sich im Kader einiges: Der Tscheche Michal Plichta (inzwischen Ratingen) wurde freigestellt, dafür kam mit dem erfahrenen Andrew Harrison ein Angreifer mit viel Übersicht. Am Freitagabend ebenfalls möglicherweise dabei: Lukas Schaffrath, der in der Vorsaison noch das EHC-Tor hütete. Nach dem Wechsel von Björn Linda nach Herne sah Schaffrath beim HEV wenige Aussichten auf Einsatzzeiten und steht nun mit einem Pass den Giftschlangen zur Verfügung. Für Herne besitzt er nunmehr eine Förderlizenz. Das Gleiche gilt für Verteidiger Tobias Esch, der die Hintermannschaft stabilisieren soll. „Das sind noch einmal zwei Verstärkungen für die Dinslakener, die genauso wie jede andere Mannschaft in dieser Liga mindestens zwei starke Reihen haben“, warnt Benske.

Sonntaggegner Hamm ist die ausgeglichenste Truppe der Liga. 57 Punkte, 167 Tore erzielt, 42 kassiert – die Eisbären sind in allen Statistiken das Maß der Dinge. Zudem stehen mit Kevin Thau, Kevin Orendorz und Lukas Novacek die drei Spieler aus der Paradereihe allesamt unter den Top-Sechs der Scorerliste. Der Tscheche Michal Spacek ist der offensivstärkste Verteidiger der Liga. 84 Tore erzielte Hamm in den zurückliegenden acht Begegnungen – da kommt einiges zu auf die Blau-Weißen. Benske hat trotzdem vollstes Vertrauen in sein Team: „Wenn wir von der ersten Minute an bereit sind und das Glück sich wieder etwas auf unserer Seite befindet, werden wir uns gewohnter Stärke präsentieren. Das müssen wir sowohl in Hamm als auch gegen Dinslaken schaffen, um Punkte zu holen.“

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Kommentare
Uwe Klasen:
Zitat Andreas Biebricher:"Die ... Grünen ... maßen sich an, alleine zu definieren, was richtig ist, was man sagen darf und was nicht, kurz: was politisch und moralisch korrekt ist. Andersdenkende werden in die Ecke gestellt und stigmatisiert. Das ist intolerant und undemokratisch." --- Wie Recht Herr Biebricher damit hat! Und meine Anerkennung, den Mut zu haben dies so klar zu formulieren!
juergen mueller:
Dieses Thema geht uns ALLE an und ich stelle einfach mal in den Raum, dass die überwiegende Mehrheit der Ratsmitglieder, u.damit meine ich in erster Linie diejenigen der CDU,Freie Wähler sowie natürlich die AfD, die sich in Sachen Integration ja bereits einen Negativ-Namen gemacht hat u.macht im Aufsuchen einer Badeanstalt eine Minderheit ausmacht.Deshalb wäre eine Bürgerbefragung das Ziel gewesen.Das was hier mal wieder "im kleinen Rahmen" beschlossen wurde nenne ich intolerant u.undemokratisch.Die Aufklärungsarbeit von CDU-Biebricher ist widersprüchlich u.spiegelt seine alleinige Auffassung/Meinung dar,die zumindest mich nicht im geringsten interessiert,da sie kein Maßstab für die der Bürgerschaft darstellt.Politisch wurde sich (auch) mal wieder selbst übertroffen,indem Bade- u.Schulordnung Gegensätze aufzeigen,die inakzeptabel sind.Das was Sie,Herr Biebricher, hier predigen hat mit Offenheit,Respekt,Toleranz u.Aufeinanderzugehen nicht das Geringste zu tun.Das ist pure Polemik.
Uwe Klasen:
Mit den Worten einer (berühmten) Zeitgenossin: "Nun sind sie halt da! - Wir schaffen das!"

„Verschwunden – Letzte Spur Lahnstein“

JAHN, SABIENE :
Danke der Redakteurin für diesen guten Beitrag, der detailverliebt die Stimmung des Abends wiedergibt. Eine schöne Sprache hat sie. Ein kleiner Fehler ist leider unterlaufen. Nicht in Lahnstein fließen Rhein und Mosel zusammen, sondern in Koblenz. Das aber schmälert nicht den ansonsten gut recherchierten Beitrag. Glückwunsch Lahnstein, es war ein schöner Anlass in dieser tollen Stadt zu gastieren. Feiert froh durch das neue Jahr, Euerm Jubiläumsjahr! Beste Grüsse, Sabiene Jahn
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