Allgemeine Berichte | 06.01.2014

Positive Bilanz für private Dorferneuerung im Landkreis Neuwied gezogen

Bauprojekte in die Tat umgesetzt

Waltraud Ohm-Faring und Walter Stobb (Bauherren), Margit Rödder-Rasbach (Dorferneuerungsbeauftragte des Landkreises Neuwied), Achim Hallerbach (Erster Kreisbeigeordneter und Baudezernent).privat

Kreis Neuwied. Eine positive Bilanz für die private Dorferneuerung im Landkreis Neuwied zieht der 1. Kreisbeigeordnete und Dezernent für Kreisentwicklung, Achim Hallerbach: „Insgesamt konnten 500.000 Euro Landesmittel für private Fördermaßnahmen aus dem Dorferneuerungsprogramm im Landkreis Neuwied zur Verfügung gestellt werden“, betonte der 1. Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach. Wir hoffen, dass das seit Jahrzehnten bestehende Landesprogramm auch in Zukunft auf hohem Niveau gefahren wird, sodass auch weiterhin viele Bürger, die ein älteres Gebäude, das vor 1960 erbaut wurde, in einer der zahlreichen Dorferneuerungsgemeinden des Landkreises sanieren, umnutzen oder umbauen von den Fördergeldern profitieren können.“

Zwei prägnante Bauprojekte

Von zwei besonders hervorzuhebenden Bauprojekten, die mit Hilfe des Dorferneuerungsprogramms umgesetzt wurden, machte sich der erste Kreisbeigeordnete persönlich ein Bild vor Ort. So zählt die Sanierung und Umnutzung eines leer stehenden ehem. landwirtschaftlichen Anwesens im alten Ortskern von Hesseln, einem Ortsteil von Leubsdorf, zu den besonders gelungenen Maßnahmen, die von der Künstlerin Waltraud Ohm-Faring und Ihrer Familie überwiegend in Eigenleistung durchgeführt wurden. Neben der kompletten Neugestaltung des Wohnhauses sowie der Fachwerkscheune wurde das gesamte Anwesen wieder einer neuen Nutzung zugeführt und somit auch der alte Dorfkern von Hesseln erheblich aufgewertet und belebt. Ein Teil der Fachwerkscheune dient der Künstlerin als Atelier. Der komplett umgestaltete Innenhof sowie der neu angelegt Garten, in dem auch zahlreiche Kunstobjekte der Bauherrin ihren Platz gefunden haben, runden das neue Gesamtbild des alten Bauernhofes ab. Ein weiteres positives Beispiel aus Verscheid-Breitscheid stellen umfassende Renovierungs- und Gestaltungsmaßnahmen am Gasthof „Zur Erholung“ in der Dorfmitte von Breitscheid-Verscheid, der als Familienbetrieb geführt wird, dar. Der Gasthof der Familie Paganetti, der schon auf eine lange Tradition zurückblicken kann, wird sowohl als Dorfkneipe als auch für diverse Familienfeiern und Feste genutzt und dient den Einheimischen sowie Touristen als beliebtes Ausflugslokal. Mit Unterstützung aus dem Dorferneuerungsprogramm wurden umfangreiche Sanierungs- und Gestaltungsmaßnahmen im Bereich der Fassade und Außenanlagen vorgenommen und dem Gasthof somit ein modernes, attraktives äußeres Erscheinungsbild gegeben. Andere Sanierungsarbeiten wie z.B. die Saalrenovierung sowie die Neugestaltung von Fremdenzimmern tragen im Inneren zur Aufwertung und Attraktivierung des Betriebes bei. Die wesentlichen Schwerpunkte des Landesförderungsprogramms sind neben der Innenentwicklung zur Belebung der Ortskerne und der Wohnraumschaffung durch Umnutzung leer stehender, ortsbildprägender Bausubstanz bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur. Dies sind in erster Linie Projekte zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen in Ortskernen wie ein Dorfladen, ein Handwerks- oder Dienstleistungsbetrieb, die Gestaltung von Dorf- und Spielplätzen, Räumlichkeiten für Kinder- und Jugendliche, Maßnahmen zur Verbesserung des Fremdenverkehrs sowie kulturelle Projekte. Nähere Informationen zu Fördermöglichkeiten erteilt das Dorferneuerungsreferat der Kreisverwaltung Neuwied, Tel. (0 26 31) 80 32 35, Margit Rödder-Rasbach und Tel. (0 26 31) 80 34 02, Martina Jungbluth sowie auf der Homepage der Kreisverwaltung in Bürgerinformationssystem unter der Rubrik

Dorferneuerung: www.kreis-neuwied.de.

Waltraud Ohm-Faring und Walter Stobb (Bauherren), Margit Rödder-Rasbach (Dorferneuerungsbeauftragte des Landkreises Neuwied), Achim Hallerbach (Erster Kreisbeigeordneter und Baudezernent).Foto: privat

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