Freundeskreis Neuwied-Bromley e.V.
Besuch aus der Partnerstadt zeigte sich begeistert vom Karneval
Neuwied. Der erste Vorsitzende der Town Twinning, Peter Brown, wollte mit seiner Gattin Sheila hautnah karnevalistisches Treiben in Neuwied erleben. Zeitgleich reiste Reverend McHenry mit seiner Gattin Liz auf Einladung der Evangelischen Friedenskirchengemeinde Neuwied an.
Alle Bromleyaner ließen im Vorfeld erkennen, dass sie sehr neugierig auf närrisches Treiben im Rheinland seien. Sie wollten so viel wie möglich erleben und stürzten sich schonungslos ins karnevalistische Geschehen. Vom ersten Moment an genossen sie den Empfang im Bürgerhaus in Block-Heimbach. Sie wurden von der Vorsitzenden des Freundeskreises, Inge Gütler, wärmstens begrüßt. Offizielle Willkommensworte sprach Oberbürgermeister Nikolaus Roth, gefolgt von der Überreichung der diesjährigen Orden. Diese wurden von den Freunden stolz entgegengenommen. Abseits vom Karneval fand ein grundlegendes, richtungweisendes Gespräch zwischen Pfarrerin Freyja Eberding und Reverend McHenry statt. Die weltoffene und herzliche Persönlichkeit der beiden Geistlichen lässt den Freundeskreis hoffnungsvoll in die Zukunft blicken. Hier greift ein altes Sprichwort: „An Gottes Segen - ist alles gelegen“.
Am Samstagnachmittag begeisterte die turbulente, bunte Inszenierung des Rathaussturmes, die mit der Inhaftierung des Oberbürgermeisters einen tragischen Verlauf nahm. Dies erkannten auch die vier Gäste aus Bromley und so trösteten sie ihn durch die Mitfahrt in dem Gefängniswagen. Danach begab man sich ins Bootshaus an der Rheinbrücke. Ein warmes Getränk und kühle Biere wurden als Wohltat empfunden. Prompt zeige Referend McHenry volles Verständnis fürs närrische Treiben und ließ sich zu einem Tänzchen verleiten. Sonntagmorgens fand in der Evangelischen Kirche Heddesdorf ein gut besuchter ökumenischer Gottesdienst statt. Pfarrerin Eberding sowie Referend McHenry gaben Zeugnis eines modernen, traditionell gestalteten Gottesdienstes. Die Fürbitten von vier Gläubigen fanden Wohlgefallen bei den Kirchenbesuchern.
Neben vielen privaten Begegnungen zogen alle zum großen Karnevalsumzug der Stadt Neuwied. Nach einem solchen Spektakulum kannte die Begeisterung und Überraschung (die kleinen Gaben von oben) keine Grenzen mehr. Helau und Alaaf wird wohl noch lange in den Köpfen der Freunde aus Bromley nachklingen. Ein bisschen müde, aber gut gelaunt und voller neuer Eindrücke, reisten alle zurück nach England.
