Allgemeine Berichte | 25.07.2015

Heinrich-Heine-Schule Neuwied stellt beim Schulfest Projekte vor

„Bunte Schule“ leistet wichtigen Beitrag zur Integration

Die Jugendlichen präsentierten ihren Eltern und Geschwistern stolz ihre Projektarbeiten. privat

Neuwied. 600 Schüler, 44 Nationalitäten, 25 verschiedene Sprachen: Die Neuwieder Heinrich-Heine-Realschule plus ist wahrlich eine bunte Schule, und das zeigte sie auch voller Stolz beim Schulfest kurz vor dem Start in die großen Ferien, auf das sich Schüler und Lehrer an zwei Projekttagen vorbereitet hatten. Unterstützt wurden Projekttage und Schulfest vom Kinder- und Jugendbüro der Stadt, um die ursprüngliche Idee des Neuwieder Jugendbeirates - „Together we are Neuwied“ – umzusetzen und die Woche der Kinderrechte im September vorzubereiten.

Die Zukunft wird bunt

„Diese Kinder sind unsere Zukunft und diese Zukunft wird bunt!“, sagte Schulleiter Mike Klüber in einer kurzen Eröffnungsrede, der sich einige Liedbeiträge der von Thomas Bender geleiteten Schulband anschlossen. Danach gehörten Schulhaus und Schulhof den Jugendlichen sowie ihren Eltern und Geschwistern, denen sie stolz ihre Projektarbeiten präsentierten. Da konnten sich die Besucher auf liebevoll gestalteten Postern über Kinderrechte und Schule in aller Welt informieren oder selbst hergestellte Spiele aus aller Welt ausprobieren. Auch die Ausstellungsthemen „Meine ferne Heimat“, „Aus fremden Ländern in eine neue Heimat“ und „Flüchtlinge – Willkommen in Deutschland?“ wollten für Toleranz gegenüber fremden Kulturen werben.

Viele Leckereien

Mit vielen Leckereien, die die Klassen 5b, 5c und 6a und zahlreiche Eltern zubereitet hatten, begaben sich Gäste und Schüler auch kulinarisch auf die Reise. Natürlich durfte dabei auch die berühmte Türkische Pizza nicht fehlen, die in der Schulmensa frisch serviert wurde. Wer wollte, konnte sich auch sportlich austoben: beim Fair-Play-Fußballparcours oder beim Unicef-Spendenlauf, dessen Erlös zur Hälfte Brunnenbauprojekten in Afrika zugute kommt. Ein kleiner Bücherbasar wollte besonders Kindern mit fremden Muttersprachen Leseanregungen bieten. „Zurzeit besuchen über 50 Schüler ohne oder mit geringen Deutschkenntnissen die Deutschkurse an der Heinrich-Heine. Und viele dieser Jugendlichen haben noch jüngere Geschwister. Da braucht es interessanten Lesestoff nicht nur für die Schule“, berichtete Fachlehrerin Petra Schreiber.

Wertvolle Kontakte knüpfen

Eine kleine Verschnaufpause bot der Kaffeestand von Anna Kolmogorzew und Mario Seitz vom Diakonischen Werk, das an der Heinrich-Heine Realschule plus das Modellprojekt „Elternschule plus“ initiiert. Über das mit EU-Mitteln geförderte Projekt sollen Eltern mit Migrationshintergrund Unterstützung erfahren und sich gegenseitig Unterstützung bieten, um sprachliche Hürden - gerade gegenüber Institutionen - abzubauen.

Damit soll auch der Kontakt zwischen Schule und Elternhaus intensiviert werden, während gleichzeitig die betroffenen Jugendlichen Verantwortung zurückgeben können. Bei einer Tasse Kaffee konnten hierzu wertvolle Kontakte geknüpft und erste Berührungsängste abgebaut werden.

Erzählen von den Kulturen

Lehrerin und Organisatorin Isabelle Theiß zeigte sich hochzufrieden mit dem Ablauf des Festes: „Es ist schön zu sehen, wie viel unsere Schüler von ihren Kulturen erzählen können und wie kreativ sie dies zu gestalten wissen.“ Mit diesem gelungenen Jahresabschluss startet die Schulgemeinschaft der Heinrich-Heine in die wohlverdienten Sommerferien, um im neuen Schuljahr in bunter Vielfalt durchstarten zu können.

Die Jugendlichen präsentierten ihren Eltern und Geschwistern stolz ihre Projektarbeiten. Foto: privat

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