Spende Neuwied Kinderschutz
Calderys Neuwied spendet für Kinderschutzbund Ferienprogramm
aus Neuwied
Neuwied. Eine stattliche Summe: Der Standort Neuwied des Unternehmens Calderys spendete 1.800 Euro an den Neuwieder Ortsverband des Kinderschutzbundes.
Die Mittel stammten aus einem unternehmensinternen Wettbewerb, bei dem Mitarbeiter weltweit nachhaltige Projekte und Initiativen einreichen konnten.
Ein Team des Standorts Neuwied wurde für die Entwicklung eines schnell aufheizbaren Feuerfestbetons ausgezeichnet, der zu einer nachhaltigeren Produktion bei Calderys-Kunden beiträgt.
„Wir wollten ein lokales Projekt unterstützen, bei dem wir sicher sein konnten, dass die Spende nicht von Verwaltungskosten aufgefressen wird. Zudem war es uns wichtig, dass wir uns – ebenso wie unsere Kollegen – mit dem Empfänger identifizieren können“, sagt einer der Initiatoren der Aktion.
„Für mich gehören Kinder und Nachhaltigkeit untrennbar zusammen. Wenn wir über die Zukunft sprechen, müssen wir auch in Kinder investieren“, sagt Werksleiter Ulrich Heidenreich, der die Entscheidung des Siegerteams unterstützt, an den Neuwieder Kinderschutzbund zu spenden. „Natürlich ist Calderys ein Wirtschaftsunternehmen, doch wir möchten auch dort helfen, wo wir mit vergleichsweise geringen Mitteln in unserem direkten Umfeld etwas bewirken können.“ Die Zusammenarbeit mit regionalen Initiativen und sozialen Organisationen ist dabei besonders wichtig.
Die Spende kommt dem Ferienprogramm des Kinderschutzbundes zugute. Zu den Aktivitäten gehören Ausflüge, Kreativworkshops sowie ein Schwimmkurs für Mädchen im Freibad Oberbieber, der in Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung Neuwied organisiert wird. Rund 27 Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren werden von diesen Angeboten profitieren. Die Mittel decken Kosten wie Transport, Eintrittsgelder und die Organisation der Aktivitäten ab.
Gabriele Jung-Stertz, Leiterin des Neuwieder Kinderschutzbundes, begrüßt die Unterstützung. „Ferienprogramme sind für viele Familien wichtig, aber oft kostspielig. Wir möchten den Kindern wunderbare Erinnerungen schaffen und ihnen Erlebnisse bieten, die nachwirken“, sagte sie. Obwohl viele Aktivitäten des Vereins auf ehrenamtlichem Engagement beruhen, wird es zunehmend schwieriger, langfristig engagierte Helfer zu finden.
Auch deshalb weiß der Verein die Unterstützung durch lokale Unternehmen besonders zu schätzen. Der Kinderschutzbund Neuwied betreibt unter anderem das „Regenbogenhaus“ als offenen Treffpunkt für Kinder und Jugendliche; dort organisiert er Hausaufgabenhilfe, Freizeit- und Ferienangebote sowie verschiedene Beratungs- und Unterstützungsangebote für Familien.
Rainer Claaßen
Calderys Betriebsleiter Ulrich Heidenreich, ein Mitarbeiter, der an dem Spendenprojekt beteiligt war sowie Gabriele Jung-Stertz, Leiterin des Neuwieder Kinderschutzbundes (vlnr.). Foto: Rainer Claaßen