Allgemeine Berichte | 21.10.2013

180° Grad – Sieh’s doch mal so! Evangelische Freikirche MBG Neuwied

Das Leben ist bunt

Kehrtwendung um 180 Grad - Sieh's doch mal ander! privat

Neuwied. Die Evangelische Freikirche (MBG Neuwied) Ringstraße 45/47 hatte – in Zusammenarbeit mit dem freien evangelischen Missions- und Bildungswerk „Neues Leben“ aus Wölmersen (Kreis Altenkirchen) – zu der Veranstaltungsreihe „180° Grad – Sieh’s doch mal so“ eingeladen. Schon Wochen vorher wiesen bunte Werbebanner, Plakate und Flyer auf die bevorstehenden Tage hin. Die Woche war so konzipiert, Menschen Mut zu machen, einmal die Perspektive zu wechseln und einen zweiten Blick zu riskieren. Eine 180° Gradwendung kann heißen: anzuhalten und vielleicht sogar umzudrehen. Und Manches kann anders sein, als bisher gedacht. Zum Beispiel die Sache mit Gott.

Menschen berichten

Dass die „Neues Leben“ Referenten Doris Schulte und Markus Pfeil mit der ausgewählten Themenreihe goldrichtig lagen, zeigte der große Besucheransturm. Waren doch zu jedem Abend spezielle Interviewgäste eingeladen, die ihre Geschichte erzählten und Rede und Antwort standen. So zum Beispiel Sandra Schlitter, Mutter von Mirko, der 2010 Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Zu dem Thema „Damit du nicht zerbrichst! Wie man es schafft, selbst das Schlimmste zu verzeihen.“ erzählte sie als überzeugte Christin von den traurigen Momenten ihres Lebens und wie sie mit Gottes Hilfe Trost gefunden hat. Viel mehr noch: Sie konnte dem Täter seine grausige Tat vergeben und die Last ablegen. Zu dem Thema „Ich bin dann mal hier! Warum unsere Seele eine Heimat braucht und was Gott und der Himmel damit zu tun haben.“ stand Dilek Walker, eine Deutsch-Türkin, die in zwei Kulturen zu Hause ist, zu einem Interview bereit. Die Veranstaltungsreihe fand ihren Abschluss mit dem Besuch von Sophie Charlotte Fürstin zu Wied zum Thema „Wo bitte geht’s hier lang? – Wie wir die richtige Spur für unser Leben finden und dabei selbst gute Spuren hinterlassen.“ Dabei gab sie Einblicke in ihre Lebensspuren – von dem Heranwachsen in den Kriegs- und Nachkriegsjahren, ihrem Leben in einem kleinen Ort und in der Großstadt Hamburg, ihrer Ausbildung bis hin zu ihrem geistigen Zuhause - bei Gott. Auf die Frage von Elena Schulte, Referentin von Neues Leben, ob sie sich in ihrem Leben noch etwas wünsche sagte sie: „Ich wünsche mir, gute Spuren im Leben zu hinterlassen und zur Versöhnung beizutragen.“ Ihr Wunsch, gute Spuren im Leben zu hinterlassen, ist bereits jetzt schon Wirklichkeit. Neben interessanten Mix aus Talk und Themen rund zum Glaubens- und Lebensfragen gab es noch mehr: gute Musik, nette Leute und Fingerfood in gemütlicher Atmosphäre..

Kehrtwendung um 180 Grad - Sieh's doch mal ander! Foto: privat

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